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Ministerin Kurth: 5,7 Millionen Euro zusätzlich für die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund

Ministerin Kurth: 5,7 Millionen Euro zusätzlich für die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) ärgert sich über die Kritik des Lehrerverbands an zu großen Klassen für Flüchtlingskinder.

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Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) ärgert sich über die Kritik des Lehrerverbands an zu großen Klassen für Flüchtlingskinder.

„Ich hätte mir etwas mehr Realitätssinn gewünscht“, sagte sie am Montag beim Besuch einer Grundschule in Dresden. Der Lehrerverband hatte von bis zu 24 Schülern in „Deutsch als Zweitsprache“-Klassen gesprochen. Diese Zahl könne „nie und nimmer“ stimmen, so Kurth.

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Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) besuchte am Montag eine Schule in Dresden, in der Kinder Deutsch als Fremdsprache lernen.

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Die Ministerin präsentierte die Pläne der Landesregierung für die Integration von Schülern mit sogenanntem Migrationshintergrund. Im Haushalt für dieses und das kommende Jahr seien dafür zusätzlich 5,7 Millionen Euro eingeplant, sagte Kurth. Der Landtag muss den Doppelhaushalt noch beschließen. Mit dem Geld könnten 100 neue Lehrer eingestellt werden, so die Politikerin. Auch die beruflichen Schulen profitieren davon. So sollen an den Berufsschulzentren Kurse finanziert werden, die Schülern mit Migrationshintergrund eine Ausbildung oder eine andere qualifizierte Beschäftigung ermöglichen. Auf das Asylpaket einigten sich die Regierungsfraktionen im Rahmen der Haushaltsverhandlungen. „Damit reagieren wir auf die gestiegenen Zahlen von Migranten. Mit dem finanziellen Rückenwind können die Schulen in Zukunft mit bewährter Qualität ihre Integrationsaufgabe wahrnehmen“, so Kurth.

Nach Angaben des Ministeriums ist die Zahl der Migrantenkinder an den Schulen im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gestiegen. Derzeit würden mehr als 3000 Schüler in gut 160 Klassen in „Deutsch als Zweitsprache“ unterrichtet, sagte Kurth.

dpa

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