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Mehr als jeder zweite Schüler in Dresden soll aufs Gymnasium gehen

Schule Mehr als jeder zweite Schüler in Dresden soll aufs Gymnasium gehen

Zum Halbjahr der vierten Klasse wird es für die Schüler richtig ernst: Ihr weiterer Bildungsweg entscheidet sich. Jungen und Mädchen erhalten die Bildungsempfehlungen. Dann entscheidet sich, ob sie am Gymnasium oder an der Oberschule weiterlernen werden.

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Die Bildungsempfehlung ist der entscheidende Schritt für die weitere Entwicklung der Schüler.

Quelle: dpa

Dresden. In Dresden haben 56,4 Prozent der Schüler der 4. Klasse eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten. 2085 Jungen und Mädchen wird damit der direkte Weg zum Abitur eröffnet. Sie können sich ab Herbst in der Regel über acht Jahre hinweg auf ihre Hochschulreife vorbereiten. Wie die Dresdner Regionalstelle der Bildungsagentur mitteilte, gibt es in Dresden derzeit in den vierten Klassen 3698 Schüler. Wer keine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhält, besucht im kommenden Schuljahr die Oberschule.

Eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium wird erteilt, wenn der Schüler in der Halbjahresinformation (Zeugnis) oder am Ende des Schuljahres in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht einen Notendurchschnitt von 2,0 oder besser erreicht hat und keines dieser Fächer mit der Note ‚ausreichend’ (3) oder schlechter benotet wurde. Zudem gibt es ein Beratungsgespräch mit den Eltern. Im vergangenen Jahr hatten von 3760 insgesamt 2208 (58,7 Prozent) in Dresden eine Empfehlung fürs Gymnasium erhalten.

Auch in der 6. Klasse werden nochmals Bildungsempfehlungen vergeben. In diesem Jahr erhielten von den 1579 Sechstklässlern in Dresden, 9,2 Prozent (146) im zweiten Anlauf eine Empfehlung fürs Gymnasium.

Die Bildungsagentur ist auch für zwei Landkreise zuständig. In der Region Meißen erhielten von 1768 Schülern 811 (45,5 Prozent) und im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von 1778 insgesamt 856 Schüler (48,1 Prozent) eine Empfehlung fürs Gymnasium. Im Vorjahr lagen die Zahlen auch in den beiden Kreisen mit 45,8 Prozent und 49,4 Prozent leicht höher.

Landesweit wurden an rund 13000 Schüler (47 Prozent) Bildunsgempfehlungen für den Weg zum Abitur erteilt. Nach Angaben des Kultusministerium lagen die Zahlen im Jahr davon auf dem gleichen Niveau. Am 17. Mai 2016 erhalten die Eltern die Information, an welcher Schule ihr Kind im neuen Schuljahr lernen wird.

Von Ingolf Pleil

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