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Mathe, Chemie, Physik - für Ella kein Problem

Mathe, Chemie, Physik - für Ella kein Problem

"Cambridge" prangt in großen Lettern auf dem neonpinken Pullover und steht für den großen Traum von Ella Hutschenreiter. An der englischen Eliteuniversität zu studieren und zu forschen - das ist das Ziel der 14-Jährigen.

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Den Fächern Chemie und Mathematik gehört Ellas große Leidenschaft, im Chemielabor ihrer Schule verbringt sie viel Zeit.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Ihre Leidenschaft gilt den Naturwissenschaften und dafür ist sie auch an der richtigen Schule.

Seit der fünften Klasse lernt Ella im Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium in Striesen, das auf Naturwissenschaften spezialisiert ist. Vor dem Wechsel auf die Schule stand eine Aufnahmeprüfung auf dem Programm - getestet wurden die Kenntnisse in Deutsch und Mathematik, zudem musste sie ein Experiment auswerten.

Kein Problem für die Dresdnerin, die mit zwei Mathematikern als Eltern schon von klein auf mit der Welt der Zahlen vertraut ist. "Ich mag Mathe einfach, daher fiel die Wahl der richtigen Schule nicht schwer", berichtet die Schülerin.

Am mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium stehen auf Ellas Stundenplan in der 9. Klasse nun wöchentlich fünf Stunden Mathematik, zwei Stunden Biologie, drei Stunden Chemie und ebenso viele Stunden Physik. Mehr als an Regelgymnasien.

Zusätzlich zum normalen Unterricht besucht Ella Hutschenreiter vier sogenannte Leistungszentren an ihrer Schule. In Chemie, Biologie, Physik und Mathematik wird sie je zwei Stunden pro Woche zusätzlich gefördert. Wobei die Zahlenkunde und Chemie dabei ihre liebsten Fächer sind, die sie gerne irgendwann zu ihrem Beruf machen möchte. An einer guten Universität zu forschen, das reizt sie. Das talentierte Mädchen wurde außerdem für die Teilnahme am Korrespondenzzirkel "Jugend trainiert Mathematik" ausgewählt. Sechs Mal pro Jahr bekommt sie per Post Aufgaben zugesandt, die sie lösen und dann wieder an den Korrektor zurück senden muss. Von diesem erhält sie dann Tipps und Hinweise zur Verbesserung ihrer Fachkenntnisse.

Die Nachmittage verbringt die 14-Jährige dann wie ein ganz normaler Teenager. Sie spielt Flöte und wie fast alle Schüler der 9. Klasse besucht sie wöchentlich die Tanzschule. Einziges Problem: es mangelt an Tanzpartnerinnen für die Herren der Schöpfung. Denn hier trifft das Klischee dann noch vollends zu - in Ellas Klasse am Mathematik-Gymnasium mit 28 Schülern lernen lediglich sechs Mädchen.

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