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Mahnwache der sächsischen Lehrer wird am Donnerstag in Dresden fortgesetzt

Mahnwache der sächsischen Lehrer wird am Donnerstag in Dresden fortgesetzt

Dre

sden. Transparente, Plakate und ein Informationsstand zeugen derzeit vor dem Dresdner Kultus- und Finanzministerium vom Protest der Lehrer in Sachsen.

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Bis zum Freitag machen sächsische Lehrer mit einer Mahnwache in Dresden auf ihre Situation aufmerksam.

Quelle: Christin Grödel

Auch am Donnerstag und Freitagvormittag wollen etwa 100 von ihnen mit einer Mahnwache gegen den Sparkurs demonstrieren. Unter den Beteiligten am Mittwoch waren auch die beiden Lehrer Rita Kiriasis von der Mittelschule Johann-Heinrich-Pestallozi in Radeberg und Wolfgang Renner von einer Freiberger Mittelschule.

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Lehrer aus ganz Sachsen fordern für ihren Berufsstand bessere Bedingungen.

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Die Mitglieder im Sächsischen Lehrerverband (SLV) sprachen zwar von einem insgesamt gut angelaufenen ersten Schultag, für die folgenden drohen aber bereits Engpässe. „Wir brauchen endlich Verhandlungen mit dem Freistaat, um Vorsorge für zukünftige Schüler zu sichern“, erklärte Kiriasis. Gefordert werden konkret Demografie-Tarifverhandlungen, die es älteren Lehrern ermöglichen, in Altersteilzeit zu gehen und damit jüngeren Kollegen die Möglichkeit zu geben, in das Schulsystem zu gelangen. „Am meisten brennt es an Grund- und Mittelschulen, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Mangel auch an Gymnasien offenbar wird“, so die Mittelschullehrerin.

„Die Frage nach dem Lehrernachwuchs ist auch eine Frage der Verbeamtung, die in Sachsen nicht mehr gemacht wird. Das ist ein Standortnachteil“, fügte Wolfgang Renner an. Außerdem würden Sachsens Lehrer im Bundesvergleich weniger verdienen als die Kollegen in anderen Bundesländern. Laut Renner sind sächsische Pädagogen mindestens in einer Lohngruppe tiefer angesiedelt. Um Anreize für junge Lehrer zu schaffen, sei der Freistaat gefragt, die so genannte Eingruppierungsrichtlinie zu ändern.

Organisiert wird die Protestaktion von der dbb tarifunion mit ihren sächsischen Mitgliedsgewerkschaften, unter anderem dem Sächsischer Lehrerverband, dem Philologenverband Sachsen und dem Lehrerverband Berufliche Schulen Sachsen. Den Abschluss der Mahnwache bildet am Freitag ein ganztägiger Warnstreik, zu dem alle Lehrer an allen sächsischen Schulen aufgerufen sind, sowie eine Kundgebung um 11 Uhr vor dem Sächsischen Landtag in Dresden. Auch die Schulen von Kiriasis und Renner werden sich an dem Streik beteiligen.

Christin Grödel

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