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Lieber Dresden als Köln .- Studienanfängerin Ost: Kristin hat die Elbestadt in ihr Herz geschlossen

Lieber Dresden als Köln .- Studienanfängerin Ost: Kristin hat die Elbestadt in ihr Herz geschlossen

Seit ihrer Ankunft in Dresden hat Kristin Hilbig ereignisreiche Tage hinter sich. Denn die quirlige 20-Jährige verfügt, wie sie selbst sagt, über eine Orientierung wie eine Bockwurst.

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Mit den vielen Straßen in Dresden hat Kristin aus Brandenburg noch ihre Probleme. Sie freut sich aber schon auf den Austausch mit anderen Studenten.

Quelle: Martin Förster

"Ich komme aus Fürstenwalde an der schönen Spree. Das ist eine ruhige kleine Stadt in Brandenburg mit einer ziemlich schlechten Disco und einem dürftigen Angebot an Klamottenläden", erzählt sie. "Bei uns zu Hause gibt es auf den Straßen auch nur eine Spur. Man fährt nach links, nach rechts oder geradeaus. Eigentlich logisch, dass ich Mühe habe, mich in Dresden zurechtzufinden."

Da für Kristin das Merken von Straßennamen ein noch unerforschtes Land ist, erkundet sie die Elbestadt fast ausschließlich zusammen mit ihrem Freund Florian. "Schon um eine Garantie zu haben, dass ich wieder nach Hause finde", meint sie. Auf dem Gelände der TU Dresden haben sich die beiden besonders häufig umgesehen, denn hier werden sie in diesen Tagen anfangen zu studieren: Kristin entschied sich für Lehramt Gymnasium mit den Fächern Deutsch und Geschichte, Florian für Physik.

"An der TU gefällt mir vor allem, dass der Campus weitestgehend geschlossen ist. Von Berlin zum Beispiel weiß ich, dass dort alles verstreut liegt und die Studenten mitunter von einem Hörsaal zum nächsten eine dreiviertel Stunde fahren müssen", erklärt Kristin. Sie hätte in Dresden übrigens am liebsten Kunst studiert, doch bei der Eignungsprüfung kamen ihre Motive irgendwie nicht hundertprozentig an.

Ihrem Drang, in nächster Zeit die Dresdner Museen ausgiebig zu erkunden, tut dies keinen Abbruch. "Ich bin ein absoluter Kunst- und Geschichtsfreak. Leider habe ich bis jetzt noch niemanden gefunden, der mit mir in die Alten Meister und die anderen Galerien geht, denn Florian interessiert sich überhaupt nicht für so etwas. Dank ihm weiß ich aber immerhin, dass es an der TU eine Betriebsfeuerwehr gibt, denn die hatten wir beiläufig entdeckt und er stand sabbernd vor der Scheibe."

Kristin ist schon mächtig gespannt, was sie in ihren ersten Vorlesungen und Seminaren erwartet. Die erste große Hürde, das mühsame Zusammenbasteln des eigenen Stundenplans, hat die 20-Jährige bereits genommen. "Ich freue mich vor allem auf den Austausch mit den anderen Studenten, schließlich haben wir - anders als in der Schule - alle ziemlich ähnliche Interessen", sagt sie. Bei Kristins Studienplatzwahl konkurrierte Dresden übrigens nur mit einer Stadt in Deutschland: Köln. "Florian und ich waren dort und wir haben uns alles in Ruhe angesehen. Aber ich finde Köln im Gegensatz zu Dresden ehrlich gesagt einfach nur hässlich. Hier gibt es viel mehr Bäume und Wiesen und der sächsische Dialekt ist auch charmanter als der kölsche. Ich habe Dresden sofort liebgewonnen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.10.2012

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