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Lernaltas sieht Dresden im „Bildungsglück“ – Platz zwei unter Deutschlands Großstädten

Lernaltas sieht Dresden im „Bildungsglück“ – Platz zwei unter Deutschlands Großstädten

Dresden hat ein sehr gutes Lernklima. Das bescheinigt der neue Lernatlas der Bertelsmann-Stiftung, der Bildungsmöglichkeiten- und Chancen in ganz Deutschland untersucht hat.

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Die sächsische Landeshauptstadt landete in der Kategorie „kreisfreie größere Großstädte" hinter München auf dem zweiten Platz.

Quelle: dpa

Die sächsische Landeshauptstadt landete in der Kategorie „kreisfreie größere Großstädte" hinter München auf dem zweiten Platz und überrundete in Sachen Lernklima Stuttgart, Nürnberg und Frankfurt/Main.

Dabei wird Dresden in der Studie als „Hidden Champion" geführt. „Dies sind Regionen, die mit ihrem Lernatlas-Ergebnis zu den besten 30 Prozent gehören und damit ein deutlich besseres Ergebnis erreichen, als ihre wirtschaftliche Lage es erwarten ließe." Die Studie bescheinigt der Stadt zudem eine „hervorragende Bildungs-Infrastruktur" und hohen gesellschaftlichen Stellenwert von Bildung in der Bevölkerung.

Der Lernatlas untersuchte in allen Regionen verschiedene Indexwerte. In der Kategorie „Schulisches Lernen" erreichte Dresden unter den kreisfreien Großstädten den Spitzenplatz und liegt 14 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften wurden von der Bertelsmann-Stiftung „annähernd finnische Pisa-Werte" erreicht - Finnland zählt seit Jahren zu den Spitzenländern der internationalen Schulleistungsuntersuchungen.

Weitere Spitzenplätze erreichte Dresden in der Kategorie „Junge Erwachsener von 20 bis 24 Jahren mit höherem Bildungsabschluss" (Platz 1) und „Junge Bevölkerung von 25 bis 34 Jahren mit Hochschulabschluss (Platz 2). Im „Beruflichen Lernen" belegt die Stadt einen mittleren fünften Platz, erobert in der Kategorie „erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung" mit einer Erfolgsquote von 81 Prozent Rang eins. Im Vergleich zu anderen Großstädten wartet Dresden mit den engagiertesten Bürgern und dem dichtesten Netz an Einrichtungen in der Jugendarbeit auf.

Die Studie nennt aber auch Schwachpunkte. Es gebe überdurchschnittlich viele Schüler ohne Hauptschulabschluss und der gute Standard sei durch Überalterung und absehbaren Nachwuchsmangel an Lehrkräften in Gefahr, heißt es in der Auswertung der Studie. Ein weiterer Kritikpunkt: Nirgendwo sonst in Deutschland werden so viele Schüler mit erhöhtem Förderbedarf in Sonder- und Förderschulen „abgeschoben" wie in Sachsen.

fs

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