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Lehrerstreik in Sachsen droht ab Donnerstag: Bundesweite Streiks ab Montag

Lehrerstreik in Sachsen droht ab Donnerstag: Bundesweite Streiks ab Montag

Sachsens Schüler und Eltern müssen ab nächster Woche Donnerstag eventuell mit einem erneuten Streik der Lehrer rechnen. Wie Jens Weichelt, Landesvorsitzender der Sächsischen Lehrerverband auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, steht am Samstag bei einer Sitzung des Lehresverbandes (SLV) auch eine Abstimmung über Warnstreiks auf der Agenda.

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In Sachsen droht ab Donnerstag ein Warnstreik der Lehrer.

Quelle: dpa

Archivbilder des letzten Lehrerstreiks in Dresden:

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Schüler- und Elternräte demonstrierten gegen den Lehrermangel in Dresden

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„Ich rechne damit, dass sich das 50-köpfige Gremium für einen Warnstreik aussprechen wird“, so Weichelt. Der Grund: Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder blieb ohne Ergebnisse. Besonders verhärtet seien die Fronten bei der Forderung nach tariflicher Eingruppierung von Lehrkräften, so der SLV.

Die Lehrer fordern eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent. Außerdem fordern sie eine Erhöhung des Ausbildungsgehalt um 100 Euro und die Beseitigung von Ost-West-Unterschieden im Tarifrecht. Weichelt rechnet aber nicht vor dem 5. März mit einer Entscheidung über einen Termin für die Warnstreiks.

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6000 Lehrer und andere Angestellte des öffentlichen Dienstes demonstrierten am Königsufer

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Bundesweite Streiks ab Montag

Bundesweit soll ab Montag an den Schulen gestreikt werden. Betroffen sind auch Unikliniken, der Küstenschutz, Straßenwärter und die Landesverwaltungen insgesamt, wie die Gewerkschaften Verdi und GEW am Freitag in Potsdam mitteilten. An den Schulen gehen angestellte Lehrer in den Ausstand. Verbeamtete Lehrer streiken nicht. In den einzelnen Ländern wird an unterschiedlichen Tagen gestreikt, in Berlin etwa ab Montag, in Nordrhein-Westfalen von Dienstag bis Donnerstag. Besonders betroffen sind laut GEW auch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Kernforderung der Gewerkschaften lautet 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr.

Die Hauptgründe für das vorläufige Scheitern sind starke Differenzen über die betriebliche Altersvorsorge und über die tarifliche Eingruppierung der Lehrer. Die Altersvorsorge ist im öffentlichen Dienst Standard, soll aber wegen hoher Kosten reformiert werden. Die bundesweit 200 000 angestellten Lehrer sollen besser tarifvertraglich abgesichert werden - uneins sind sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Höhe. Die nächste Runde ist für Mitte März angesetzt. Verhandelt wird für die rund 800 000 Tarifbeschäftigten der Länder. Die Gewerkschaften fordern zudem eine Übertragung des Ergebnisses auf die rund zwei Millionen Beamten und Pensionäre.

jv/dpa

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