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Lehrerstreik hat begonnen: Rund 3000 Pädagogen aus Raum Dresden werden zur Kundgebung erwartet

Lehrerstreik hat begonnen: Rund 3000 Pädagogen aus Raum Dresden werden zur Kundgebung erwartet

Quirliges Gewusel in der Notfallbetreuung statt dem Einmaleins. An Dresdens Schulen hat am Dienstagmorgen der Streik der Lehrer begonnen. 297 Schulen aus dem Raum Dresden beteiligen sich nach Angaben des sächsischen Lehrerverbandes an der Arbeitsniederlegung.

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6000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrierten am Dresdner Königsufer
Quelle: Julia Vollmer

Wie die Gewerkschaften Deutscher Beamtenbund (Dbb) und Bildungsgewerkschaft (GEW) am Montag mitteilten, werden etwa 3000 Pädagogen zur Kundgebung am Königsufer erwartet. Nach Angaben von Petra Thie vom Sächsischen Lehrerverband beteiligen sich ein Großteil der Gymnasien, Mittelschulen sowie 42 der 57 Grundschulen.

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Am Dienstag haben fast alle Lehrer in Dresden die Arbeit niedergelegt. An den Schulen findet oft nur eine Notfallbetreuung statt.

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In der 15. Grundschule auf der Görlitzer Strasse in der Dresdener Neustadt streikt rund die Hälfte des Kollegiums. „Während der Notfallbetreuung können die Kinder die Bibliothek und den Kreativraum nutzen. Wir Lehrer beschäftigen uns mit den Kleinen und nutzen nebenbei die Gelegenheit zum Frühstücken“, erzählt eine Grundschullehrerin. Um 12 Uhr endet dann die Betreuung in der Schule. Die Eltern haben dann aber die Möglichkeit, ihre Kinder im Hort betreuen zu lassen.

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6000 Lehrer und andere Angestellte des öffentlichen Dienstes demonstrierten am Königsufer

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Auch etwa die Hälfte der Lehrer am Dreikönigsgymansium auf der Louisenstraße treten am Dienstag in den Arbeitsausstand. Für die 11. und 12. Klassen ist der Unterricht gesichert, da für die 12. Klassen die Vorbereitung zum Abitur ansteht. „Wir sind in sehr gutem Kontakt mit dem Personalrat unserer Schule und so konnten wir einen vernünftigen Notfallplan erstellen“, berichtet Schulleiter Dieter Pursche auf Anfrage von DNN-Online. „Je nach inviduellem Stundenplan haben einige von uns heute nur zwei Stunden Unterricht, andere den ganzen Vormittag und wieder andere Schüler haben komplett frei“, erzählen drei Elfklässler am Morgen.

Hintergrund der Arbeitskämpfe sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Zentraler Punkt der Forderung ist eine Entgelterhöhung um 6,5 Prozent, Die Anhebung der Entgelte um 100 Euro für Auszubildende und Referendare. Die Übernahme aller Auszubildenden und Referendare im Länderbereich sind weitere Ziele der Tarifverhandlungen.

Julia Vollmer

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