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Lehrerstreik am Mittwoch in Dresden – Bildungsministerin zeigt kein Verständnis

Lehrerstreik am Mittwoch in Dresden – Bildungsministerin zeigt kein Verständnis

In vielen Dresdner Schulen wird am Mittwoch gestreikt. Betroffen sind Berufsbildende Schulen, Förder-, Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien der Stadt. Der Ausstand ist Teil eines dreitägigen, gestaffelten Warnstreiks, der am Donnerstag in Chemnitz und am Freitag in Leipzig, Bautzen, Görlitz, Zwickau und Plauen fortgesetzt wird.

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Die Lehrer im Ausstand treffen sich am Mittwoch um 8 Uhr am Volkshaus am Schützenplatz.

Quelle: Julia Vollmer

Insgesamt rechnet der Sächsische Lehrerverband (SLV) mit einer ähnlich hohen Beteiligung wie während des Streiks am 7. September. Damals hatten sich rund 12.000 Pädagogen vor dem Dresdner Landtag versammelt, um für einen neuen Demografietarifvertrag und mehr Lehrerstellen zu streiten. Am Mittwoch werden die Lehrer vor allem für die Einführung der Altersteilzeit eintreten.

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Unterstützt wurden die Lehrer auch von der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

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Die Betreuung der Schüler, die vom Streik betroffen sind, ist abgesichert. Für Grundschulkinder wird es ein denkbar entspannter Schultag. Arbeit an verschiedenen Stationen und Unternehmungen stehen auf dem Programm. „Sicherlich wird auch das schöne Wetter am Mittwoch genutzt, um mal rauszugehen“ sagt Renate Eichele vom SLV. Bei Berufsschülern hingegen entscheidet die ausbildende Firma, was an diesem Tag gemacht wird. Entweder sie arbeiten selbständig in der Schule oder werden zur Praxisarbeit in die Firma geholt.

Die Dresdner Lehrer im Ausstand treffen sich am Mittwoch um 8 Uhr am Volkshaus am Schützenplatz. Ab 10.30 Uhr werden verschiedene Redner auftreten, unter anderem auch Jens Weichelt, Landesvorsitzender des SLV.

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) hat kein Verständnis für den Streik. „Die Lehrergewerkschaften überziehen und überspannen den Bogen“, sagte sie. „Es ist inakzeptabel, dass sich Gewerkschaften auf Kosten der Schüler und der Unterrichtsversorgung profilieren wollen.“ Die Gewerkschaften ignorierten, dass Regierung und Koalitionsfraktionen enorm viel Geld in die Hand genommen hätten, um die Bildungssituation und die der Lehrer zu verbessern.

fs/dpa

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