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Lehrerstreik: An 85 Prozent der Dresdner Schulen fällt Dienstag der Unterricht aus

Lehrerstreik: An 85 Prozent der Dresdner Schulen fällt Dienstag der Unterricht aus

Am Dienstag bleibt die Tafel an den meisten Dresdner Schulen leer. Die Lehrer aus dem Raum Dresden haben einen ganztägigen Streik angekündigt. Nachdem am Montag rund 4000 Leipziger Lehrer ihre Arbeit niederlegen, folgen am Mittwoch dann die Pädagogen aus dem Raum Chemnitz.

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Am Dienstag bleibt die Tafel an den meisten Dresdner Schulen leer.

Quelle: dpa
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4000 Lehrer streiken am Montag in Dresden für eine gerechtere Bezahlung

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Wie Rita Kiriasis-Kluxen, die Regionalverantwortliche des Sächsischen Lehrerverbandes für den Raum Dresden auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, werden sich 297 Schulen aus Dresden und Umgebung am Streik beteiligen. „Wir haben keine konkreten Zahlen vorliegen, wie viele Pädagogen sich aus jeder Schule beteiligen. Einige Lehrer müssen ja auch an den Schulen verbleiben, um die Notfallbetreuung der Kinder abzusichern“, so Kiriasis-Kluxen. Neben Pädagogen der Gymnasien, Grund- und Mittelschulen sollen sich auch Lehrer aus 90 sächsischen Berufschulen an der Arbeitsniederlegung beteiligen, so die Regionalverantwortliche weiter. Wie Petra Thie vom Stadtverband Dresden des Sächsischen Lehrerverbandes auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, liegen Zahlen zur Beteiligung der Berufsschulen am Streik noch nicht vor.

Welche Dresdner Schulen vom Streik betroffen sind, lesen sie hier

Während die Lehrer streiken ist die Betreuung der Schulkinder abgesichert. So schreibt es die Verordnung der Bildungsagentur vor. Am Dresdner Bertolt-Brecht-Gymnasium können Eltern ihre Kinder beispielsweise von 7.30 bis 12 Uhr betreuen lassen. Für die 11. und 12. Klassen findet der Unterricht wie gewohnt statt. Auch das Hülße-Gymnasium ist von 7.30 Uhr bis 12 Uhr für die Kinder geöffnet. An der 35. Mittelschule werden eine 9. und eine 10. Klasse im ersten Block unterricht. Für alle übrigen Schüler der Mittelschule soll eine Notfallbetreuung von 7.30 Uhr bis 13 Uhr stattfinden. An der 4. Grundschule in Dresden wird es keinen regulären Unterricht geben. Zu den normalen Unterrichtszeiten ist die Betreuung der Kleinen aber gesichert.

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6000 Lehrer und andere Angestellte des öffentlichen Dienstes demonstrierten am Königsufer

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Hintergrund der Arbeitskämpfe sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Zentraler Punkt der Forderung ist eine Entgelterhöhung um 6,5 Prozent, Die Anhebung der Entgelte um 100 Euro für Auszubildende und Referendare. Die Übernahme aller Auszubildenden und Referendare im Länderbereich sind weitere Ziele der Tarifverhandlungen.

JV

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