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„Leben nach der Straftat" - Diskussionsrunde am 28. September im Hygiene-Museum

„Leben nach der Straftat" - Diskussionsrunde am 28. September im Hygiene-Museum

Entführung, Mord, Vergewaltigung - es sind die besonders schweren Straftaten, bei denen sich die meisten fragen, wie ein Mensch zu solch einem Vergehen fähig ist.

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Welche Gründe bewegen Täter zu besonders schweren Straftaten? Eine Gesprächsrunde zu diesem Thema gibt es am 28. September im Hygienemuseum.

Quelle: Dominik Brüggemann

Wie können Angehörige eines Opfers nach einer solchen Straftat weiterleben? Wie ist mit den Tätern umzugehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Leben nach der Straftat - Zur Rolle von Beistand, Wiedergutmachung und Strafe" am 28. September im Deutschen Hygiene-Museum.

Supervisorin und Organisationsberaterin Martina de Maizière leitet dabei das Gespräch zwischen Opfer-Mutter Anja Wille, deren Sohn vor sieben Jahren entführt und ermordet wurde, und Diplom-Sozialarbeiterin Rita Steffes-enn, die mit Tätern arbeitet. Anja Wille verlor mit ihrem Sohn ihre gesamte wirtschaftliche Existenz und musste 18 Monate auf Unterstützung warten. Darüber hat sie ein Buch mit dem Titel „und trotzdem lebe ich weiter" geschrieben. Gemeinsam mit Steffes-enn, die als Trainerin von Gewaltstraftätern die Beweggründe vieler Täter kennt, diskutiert Wille unter anderem über Möglichkeiten einer wirksamen Opfer-Unterstützung und einer auf Rückfallvermeidung abzielenden Täterarbeit. Im Anschluss an die Veranstaltung können die Besucher mit den Referenten Fragen thematisieren und diskutieren.

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Das Hygiene-Museum zeigt von historischen Fitnessgeärten bis hin zu aktuellen Trendsportarten 965 Exponate rund um die körperliche Ertüchtigung.

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Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, werde die Gesprächsrunde, die im Rahmen der Vortragsreihe „Gewalt. Ohnmacht und Verantwortung" in Kooperation mit dem Traumanetz Sachsen, dem Dresdner Universitätsklinikum, dem Lenkungsausschuss zur Bekämpfung häuslicher Gewalt und dem Weißen Ring stattfindet, um 18 Uhr beginnen.

lbo

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