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Kinder malen Dresdens Zukunft

Zukunftsstadt Kinder malen Dresdens Zukunft

Was wünsche ich mir für mein Dresden der Zukunft? Im Rathaus beschäftigten sich am Dienstag knapp 30 Kinder mit dieser Frage, die sonst eher Politiker umtreibt. Die Projekte "Juniordoktor" und "Zukunftsstadt" hatten am Vormittag zu Workshops eingeladen.

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Die beiden Schülerinnen Jalta Hushailava (10 Jahre, li.) und Mathilda Aust (11 Jahre) durften ihre Wünsche für die Zukunft persönlich überreichen.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Was wünsche ich mir für mein Dresden der Zukunft? Im Rathaus beschäftigten sich am Dienstag knapp 30 Kinder mit dieser Frage, die sonst eher Politiker umtreibt. Die Projekte "Juniordoktor" und "Zukunftsstadt" hatten am Vormittag zu Workshops eingeladen, bei denen die Kinder ihre Visionen zu Papier bringen durften. Das Programm "Juniordoktor" soll Schülern Einblick in Bereiche wie Forschung, Kultur und Ingenieurswissenschaften geben. "Zukunftsstadt" ist ein Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, bei dem alle Bürger in Workshops ihre Ideen einbringen können.

Projektkoordinator Norbert Rost, der sonst mit Erwachsenen an Ideen für die Zukunft arbeitet, stellte fest: "Kinder haben weniger Denkbarrieren im Kopf." Auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) zeigte sich interessiert an den Ideen der Kinder, die ihm im Anschluss an die Workshops präsentiert wurden. Er versprach, die Wünsche der Kinder in Zukunft im Hinterkopf zu behalten.

Die Schüler hatten tatsächlich Ideen zu allen Lebensbereichen. Auffällig oft fiel der Begriff "Sauberkeit". Die Schultoiletten, der Hausflur und allgemein die Stadt, insbesondere die Neustadt, seien zu schmutzig, fanden die Kinder. Auch über die Abgase der vielen Autos, die sie auf dem Schulweg einatmen müssten, ärgerten sie sich. Ihre Lösung: mehr Fahrradwege, mehr Straßenbahnen, mehr Elektroautos und Pferde zum Reiten. Die bräuchten schließlich nur Heu und könnten in den frei gewordenen Garagen wohnen.

Die Ideen der Kinder werden nun für das Projekt "Zukunftsstadt" ausgewertet. Bevor der Wettbewerb in die nächste Runde geht, kann bei der letzten Veranstaltung am 21. Januar in der Evangelische Hochschule noch mitdiskutiert werden. Dann zum Thema "Nachhaltig gebildet: Lernen, Lehren und Wissen in der Zukunftsstadt".

Anmeldung unter www.dresden.de/zukunftsstadt

VOn Luise Quaritsch

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