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Jungen Ideengebern unter die Arme gegriffen

Jungen Ideengebern unter die Arme gegriffen

Jugendliche haben viele gute Ideen. Doch oft fehlt es ihnen an Möglichkeiten, sie in die Tat umzusetzen. Das Programm "Think-Big" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und des Mobilfunkanbieters "O2" gibt den Jugendlichen eine Chance, ihre Ideen zu verwirklichen.

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Tomislav Topic von der DKJS zeigt den Schülerinnen Rahel Güler, Amy-Tamara Bischof, Susanne Klinger und Elisabeth Schumann (v.l.), wie man ein Konzept erstellt.

Quelle: hh

Gemeinsam mit Sozialarbeitern und Mitarbeitern der Initiative erarbeiten die Teilnehmer im Alter von 14 bis 25 Jahren ihre Konzepte, die im Anschluss von einer Jury von "Think Big" bewertet werden. Die vorgestellten Ideen müssen gemeinnützig sein und andere Jugendliche erreichen. Sind diese Bedingungen erfüllt, erhalten die Jugendlichen 400 Euro als Förderung.

Beispiel Christliche Schule Dresden in Niedersedlitz: 52 Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren folgten gestern nicht dem Unterricht, sondern diskutierten in Gruppen von vier bis sechs Jugendlichen über die Umsetzung ihrer Projektkonzepte. Die Ideen der Schüler waren dabei sehr vielfältig. Die einen wollen ihren Schulhof mit einem Graffiti verschönern, die anderen einen kaputten Zaun auf dem Bolzplatz reparieren.

"Dieses Projekt ist eine tolle Möglichkeit, einmal dem Schulalltag zu entfliehen und zusammen mit meinen Mitschülern etwas auf die Beine zu stellen", freut sich die 14-jährige Elisabeth Schumann. Gemeinsam mit drei anderen Mädchen will sie eine Hip-Hop-Tanzgruppe an ihrer Schule gründen und erhält dabei Unterstützung von den Sozialarbeitern der DKJS und "Think Big". Sie helfen den Schülern beispielsweise, einen kleinen Film zu drehen, der ihre Idee vor der Jury bewirbt. Und wenn zum Beispiel für einen Tanzkurs Räumlichkeiten benötigt werden, wird den jungen Ideengebern bei der Suche unter die Arme gegriffen. Sind die Ideen fertig geplant, werden die Projekte der Schüler der Christlichen Schule mit rund 3200 Euro gefördert.

Dass das keine Spielerei ist, zeigen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre, die durch "Think Big" unterstützt wurden. So ist die "RealMap"-App, die heute auf vielen Smartphones zu finden ist, von Jugendlichen mit Unterstützung von "Think Big" realisiert worden. In Sommercamps der Initiative lernen Schüler das Filmen und Schneiden und konnten in den vergangen zwei Jahren unter anderem Musikvideos mit dem bekannten Pop-Interpreten Shaggy und dem Hip-Hopper Cool Savas drehen.

Wer sein Projekt durch "Think Big" fördern lassen möchte, der kann auf der Homepage der Initiative eine Bewerbung einreichen. Die Jugendlichen sind aufgefordert, die Entwicklung ihrer Idee in Bild und Video festzuhalten und auf die Online-Plattform mit einem Konzeptentwurf hochzuladen. hh

www.o2thinkbig.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2012

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