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Junge Leute gestalteten in Dresden-Omsewitz in 14 Stunden einen vier mal vier Meter großen Garten

Junge Leute gestalteten in Dresden-Omsewitz in 14 Stunden einen vier mal vier Meter großen Garten

Neun Teams aus je zwei Lehrlingen bzw. Jungfacharbeitern wetteiferten gestern in Dresden um den "Sachsen-Cup der Landschaftsgärtner". Dabei handelt es sich um einen Berufswettbewerb - veranstaltet vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.

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Tim Kirchhübel (li.) und Tom Großmann vollenden ihren Wettbewerbsbeitrag unter den kritischen Blicken von Hauptjuror Frank Koenitz.

Quelle: Dietrich Flechtner

V. Insgesamt 14 Stunden an zwei Tagen hatten die jungen Leute Zeit, um in insgesamt zwei Hallen auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes "GaLaBau" in Dresden-Omsewitz an der Gompitzer Straße einen vier mal vier Meter großen Garten pro Team zu gestalten.

Wie und mit welchem Material war vorgegeben. So musste eine runde Fläche gepflastert, eine Sandsteinmauer im stumpfen Winkel trocken gesetzt sowie eine Palisadenmauer im Bogen errichtet werden. Zudem galt es, einen kleinen Kiesgarten und ein Wasserbecken anzulegen, einen Baum zu pflanzen, ein Stück Rasen zu verlegen und auf die Mauer eine Sitzbank aus Holz zu bauen.

Hohe Anforderungen an die Wettkampfteilnehmer, die freiwillig an dem Wettbewerb teilnahmen und hochkonzentriert bei der Sache waren. Es kam nicht nur darauf an, das Arbeitspensum in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Die Jury prüfte mit Argusaugen vor allem die Qualität der Arbeit. "Wir haben den Schwierigkeitsgrad des Sachsen-Cups an die Anforderungen der Deutschen Meisterschaft angepasst, damit unsere Teilnehmer dann dort auch eine Chance haben", erklärt Verbandsgeschäftsführer Horst Bergmann.

Denn das Siegerteam des Sachsencups darf im September an der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg teilnehmen. Das musste in diesem Jahr etwas abgewandelt werden. Denn als Sieger beim Sachsen-Cup gingen Carolin Ehnisch und Marcel Maroldt (beide 21 Jahre alt) vom Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Stadt Dresden hervor, so Christina Lange vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen. "Weil die Deutsche Meisterschaft aber ein von gewerblichen Firmen ausgelobter Wettbewerb ist, dürfen nur Teams aus gewerblichen Firmen daran teilnehmen." Deshalb fahren die Zweitplatzierten Marcus Friedrich und Marco Heimann (beide ebenfalls 21 Jahre alt und Azubis im 1. bzw. 2. Lehrjahr) von der Thümer-Landschaftsbau GmbH aus Dresden zur Deutschen Meisterschaft. Die Gewinner des Sachsen-Cups wurden aber mit dem Pokal, 150 Euro Preisgeld pro Person und Sachpreisen belohnt.

Horst Bergmann sieht im Sachsen-Cup eine Möglichkeit für Lehrlinge und Jungfacharbeiter des Garten- und Landschaftsbaus, ihr Können unter Beweis zu stellen und sie zu motivieren. Zudem nutzte der Verband die Gelegenheit, viele interessierte Besucher des Sachsencups über den Beruf des Galabauers zu informieren bzw. fachliche Auskünfte zu geben. "Wir stehen mit den anderen Berufen im Wettbewerb um motivierte Schulabgänger."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.06.2012

Catrin Steinbach

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