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Junge Dresdner besuchen Schulen in fremden Ländern

Junge Dresdner besuchen Schulen in fremden Ländern

17 Mädchen und drei Jungen werden ab Ende September in Irland, Frankreich, Großbritannien, Kanada oder den USA für vier Wochen zur Schule gehen.

Von LENA KUTTIG

Von diesen 20 Schülern kommen drei aus der 62. Mittelschule Friedrich Schiller in Dresden. Die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) verlieh jetzt im Ministerium 20 Auslandsstipendien an die Mittelschüler und Gymnasiasten.

Insgesamt hatten sich 170 Schüler aus Sachsen beworben. Einzige Voraussetzung war ein Mindestalter von 14 Jahren. Ein umfangreiches Bewerbungsverfahren wartete dann auf die Schüler und sie mussten in Vorstellungsgesprächen überzeugen. "Dabei wurde unsere Teamfähigkeit getestet und wir mussten zum Beispiel Fragen zur Religion beantworten, um zu schauen, wie offen und tolerant wir sind", sagte Stipendiatin Tabea Czaja.

Das ist das dritte Jahr in Folge, dass sich eine Stipendiatengruppe auf die Reise macht. Das Kultusministerium finanziert das Stipendium, allerdings mussten sich die Eltern mit einem Eigenanteil von 100 bis 150 Euro beteiligen. "Ein Auslandaufenthalt kostet je nach Land um die 2000 Euro", sagte Heidrun Forßbohm aus dem Ministerium. Das Ministerium kümmerte sich zusammen mit einer Vertreterin der Bildungsagentur um die Auswahlgespräche. Um das Organisatorische kümmerte sich der Verein "Experiment", der die Gastfamilien auswählte und die Flüge buchte. Am 29. September geht es für die Schüler los.

Kultusministerin Kurth empfahl den Schülern, den Auslandsaufenthalt gut zu nutzen: "Reist, so viel Ihr könnt! Denn Reisen bildet."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.09.2012

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