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In die Diskussion um Juristen an der TU Dresden kommt Bewegung

Hochschulpolitik In die Diskussion um Juristen an der TU Dresden kommt Bewegung

Lange Zeit sah es nach einer ganz verfahrenen Situation aus: Jetzt kommt Bewegung in die Debatte um die Zukunft der juristischen Fakultät an der TU Dresden. Eine Rettung erscheint plötzlich wieder im Bereich des Möglichen.

Jetzt kommt Bewegung in die Debatte um die Zukunft der juristischen Fakultät an der TU Dresden.

Quelle: dpa

Dresden. Lange Zeit sah es nach einer ganz verfahrenen Situation aus: Jetzt kommt Bewegung in die Debatte um die Zukunft der juristischen Fakultät an der TU Dresden. Eine Rettung erscheint plötzlich wieder im Bereich des Möglichen.

Nach DNN-Informationen wird bei allen Beteiligten nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Im Ergebnis eines Gesprächs am Rande des Landtags, zu dem sich dem Vernehmen nach CDU-Landtagsabgeordneten mit den Ministern für Finanzen, Georg Unland (CDU), und Wissenschaft, Eva-Maria Stange (SPD), trafen, wird die Staatsregierung offenbar Alternativen zum bisherigen Beschluss über die Hochschulentwicklungsplanung bis 2025 prüfen. Derzeit ist vorgesehen, fünf in Dresden schrittweise freiwerdende Professorenstellen nach Leipzig zu verlagern. Acht Professuren sollen laut Kabinettsbeschluss vom März in Dresden verbleiben. In der Messestadt wird seit 2003 die Staatsexamensausbildung für Juristen konzentriert. Inzwischen gehen Kritiker dieser Pläne jedoch davon aus, dass der Bedarf an Juristen in Sachsen in den Jahren 2020 bis 2030 damit nicht gedeckt werden kann. Eine einzigartige private Initiative von Rechtsanwälten und Notaren aus dem Raum Dresden hat inzwischen der TU eine Million Euro für zwei Stiftungsprofessuren zugesagt, um die Fakultät an der Hochschule zu erhalten und die Staatsexamensausbildung wieder aufzunehmen. Die Staatsregierung prüfe nun, so ist zu hören, welche Auswirkungen bei einem oder zwei Ausbildungsstandort zu erwarten sind.

Wie es heißt, hat inzwischen der Rektor der TU, Hans Müller-Steinhagen, in verschiedenen Gesprächen erkennen lassen, dass auch die Hochschule selbst einen nennenswerten Beitrag zur Erhaltung der Fakultät leisten könnte.

Salomonisch äußerte sich Martin Modschiedler, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, gegenüber DNN zur gegenwärtigen Situation:„Wir brauchen in der Zukunft gut ausgebildete Juristen. Der Bedarf des Freistaates muss abgesichert bleiben. Aus diesem Grund müssen wir alle Alternativen prüfen und sind deshalb weiter in Gesprächen mit allen Beteiligten.“

Von Ingolf Pleil

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