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Immer mehr Schüler in Dresden wollen aufs Gymnasium

Immer mehr Schüler in Dresden wollen aufs Gymnasium

Ein kleines Wunder ist das schon: Auf Anhieb 33 Fünftklässler wollen im Sommer freiwillig an die neugegründete 107. Mittelschule an der Hepkestraße in Striesen wechseln.

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Diese Kinder besuchen die 5d des Gymnasiums Dreikönigschule in der Neustadt. 47 Viertklässler haben sich dort angemeldet. Für doppelt so viele ist Platz.

Quelle: D. Flechtner

Von Katrin Richter

Immerhin werden die Fünftklässler vorerst die einzigen Kinder in dem Plattenbau sein, der eigentlich Platz für eine komplette Mittelschule bietet. Die "107." ist die erste Mittelschule, die die Stadt nach jahrelangen Schließungen wieder eröffnet, um auf den zu erwartenden Schüleransturm rechtzeitig zu reagieren.

3313 Viertklässler an den staatlichen Schulen haben nach Informationen von Katrin Reis, Sprecherin der Bildungsagentur, Regionalstelle Dresden, in diesem Schuljahr eine Bildungsempfehlung bekommen - 57,2 Prozent davon fürs Gymnasium. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren es noch 55,3 Prozent. Der sachsenweite Durchschnitt liegt bei nur 45 Prozent.

Jede Menge Kinder umlenken muss Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) auch in diesem Schuljahr. Beispiel Gemeinschaftsschule Pieschen: 117 Fünftklässler interessieren sich für das Schulkonzept. Aufnehmen will Leiterin Petra Bräutigam aber nur zwei 5. Klassen. Auch Birgitt Schmutzler, Leiterin der Mittelschule Weixdorf, verzeichnet einen enormen Zulauf: Waren es im vergangenen Schuljahr nur 39 Anmeldungen, so sind es diesmal mehr als doppelt so viele, nämlich 82. Die Leiterin führt das Interesse unter anderem auf den im Sommer bevorstehenden Rückzug in das sanierte Schulgebäude in Weixdorf zurück. Enger als an den Mittelschulen dürfte es an den Gymnasien zugehen: Spitzenreiter sind zwei neugebaute Schulen: das Gymnasium Bühlau mit 164 Anmeldungen, gefolgt vom Vitzthum-Gymnasium mit 150 Interessenten.

Am 8. Juni erhalten die Eltern Bescheid, an welcher Schule ihr Kind aufgenommen wird.

Neu ist in diesem Schuljahr, dass auch die Schüler der 6. Klassen der Mittelschulen eine Bildungsempfehlung bekommen. "117 der 1372 Sechstklässler haben eine Empfehlung fürs Gymnasium erhalten", berichtet Katrin Reis. Das macht 8,5 Prozent. Sie mussten in Mathe, Deutsch und Englisch mindestens eine "2" vorweisen können und der Durchschnitt der anderen Fächer durfte nicht schlechter als 2,5 sein. Ob die Kinder tatsächlich wechseln, entscheiden die Eltern.

Bildungsagentur gibt Anmeldezahlen an den Gymnasien und Mittelschulen bekannt

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.03.2012

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