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Hülße-Gymnasium komplett saniert - Nun ist auch der Westflügel des Gebäudes fertig

Hülße-Gymnasium komplett saniert - Nun ist auch der Westflügel des Gebäudes fertig

Jahrelang war das Hülße-Gymnasium in Dresden-Reick eine Baustelle. Etappenweise wurde die Schule saniert. 2004 und 2005 fand der Unterricht im ehemaligen Prohliser Gymnasium statt.

Von Monika Löffler

Vier Jahre später entstanden auf dem Gelände an der Tornaer Straße eine moderne Dreifeldsporthalle, neue Außenanlagen und Sportflächen. Jetzt wurde ein weiterer Bauabschnitt fertig - der Westflügel des Gymnasiums. Der wurde gestern mit einem Schulfest offiziell eingeweiht. Und die Schüler und Lehrer hatten gleich doppelten Grund zum Feiern - zum einen ihr neues Gymnasium und zum anderen den 200. Geburtstag des Namensgebers der Schule:Julius Ambrosius Hülße.

Mit dem Bau der neuen Turnhalle war der Weg frei für die Umgestaltung des Westflügels. Dieser beherbergte bisher zwei übereinander liegende Sporthallen. Die wurden nun entfernt und weitere Ebenen eingezogen, um so zusätzliche Räume zu gewinnen. Hier entstanden neue Fachkabinette und Kursräume, Klassenzimmer, ein Fotolabor und ein Lehrerzimmer. Durch den Einbau eines Aufzuges ist das Schulgebäude jetzt barrierefrei zugänglich. Der dunkle Speisesaal ist durch eine schicke Mensa und eine neue Küche im Sockelgeschoss ersetzt worden. Die hatten die rund 700 Schüler schon im März in Besitz genommen.

Alles ist hell und freundlich. Viel Licht, viel Luft, viel Sonne, so wie es sich Stadtbaurat Paul Wolf vor 85 Jahren beim Bau der Schule gedacht hatte. Die Schüler und Lehrer sind zufrieden mit ihrer neuen Schule. Auch wenn der Weg dahin nicht immer einfach war und improvisieren zum Alltag wurde. "Ich bin seit rund 20 Jahren an dieser Schule", sagte Leiterin Cornelia Hiller. "Eigentlich wurde hier irgendwie immer gebaut, deshalb freuen wir uns, dass jetzt alles seinen normalen Gang gehen kann. Wir haben eine tolle Schule." Noch schöner wäre es allerdings, wenn neben den optimalen Lernbedingungen auch noch genügend Personal zur Verfügung stünde, fügte sie hinzu. Dem kann man nichts weiter hinzufügen.

Die Sanierung war nicht einfach. "Vor allem die schlechte Bausubstanz hat uns viele Sorgen gemacht", sagte Hans-Joachim Babetzke, Projektleiter im Hochbauamt. Auch mit den Decken gibt es noch Probleme, die enthalten belastendes Material. Das werde, so Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU), in den Ferien entfernt, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen. Pünktlich zum Schulbeginn ist dann auch der neue Pausenhof mit Beachvolleyballplatz und Tischtennisplatte fertig. Fast 10 Millionen Euro kosteten die Umbauten. Sie wurden vom Freistaat und durch die EU gefördert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.06.2012

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