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Gymnasium Dresden-West soll im Sommer 2014 in Gorbitz gegründet werden

Gymnasium Dresden-West soll im Sommer 2014 in Gorbitz gegründet werden

Neue Schulen braucht die Stadt: Im kommenden Jahr soll daher das Gymnasium Dresden-West zunächst im Gebäude des ehemaligen Johann-Andreas-Schubert-Gymnasiums in Gorbitz eröffnet werden.

2018 sollen die Gymnasiasten dann in das bis dahin sanierte Schulgebäude an der Bernhardstraße in Plauen umziehen, in dem sich einst das Fritz-Löffler-Gymnasium befand. Das sieht eine Vorlage vor, über die der Ortsbeirat Plauen am kommenden Dienstag berät.

Die Gorbitzer Platte war bereits 2005 dichtgemacht worden und hat in der Zwischenzeit als Interimsstandort für diverse Schulen gedient, in denen gebaut wurde. Im Moment lernen die Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums in dem Doppelstandort. Wenn alles nach Plan läuft, ziehen sie im Sommer kommenden Jahres zurück in ihr saniertes und erweitertes Schulhaus an der Zirkusstraße.

Die Stadtverwaltung begründet die Neugründung des Gymnasiums Dresden-West mit rasant gestiegenen Schülerzahlen. "Für das Schuljahr 2014/15 wird im Vergleich zu diesem Schuljahr ein gesamtstädtischer Anstieg von 124 Schülern prognostiziert, die auf ein kommunales Gymnasium wechseln möchten", heißt es in der Vorlage. Das entspreche fünf gymnasialen Zügen (sprich Klassen) zusätzlich.

Im ehemaligen Gorbitzer Gymnasium am Leutewitzer Ring soll nach dem Auszug des Gymnasiums Dresden-West das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft "Franz Ludwig Gehe" langfristig unterkommen. Das sieht der im vergangenen Jahr beschlossene Schulnetzplan vor.

Für Annekatrin Klepsch, Linke-Landtagsabgeordnete und Stadträtin, ist die Neugründung des Gymnasiums Dresden-West eine Mogelpackung. "Der 1. Bildungsbericht für Dresden weist Gorbitz als Entwicklungsraum mit besonderen Herausforderungen aus", betont Klepsch. Deshalb sei es wichtig, dass die neue Schule dauerhaft in Gorbitz angesiedelt werde und nicht nach Plauen umziehe, wo es bereits ein Gymnasium gebe, meint die Politikerin. "Gorbitz braucht wieder ein Gymnasium, von dem auch die umliegenden Ortschaften Pennrich, Altfranken und Gompitz profitieren", ist Klepsch überzeugt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.05.2013

Katrin Richter

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