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Gymnasium Bürgerwiese feiert Richtfest – Arbeiten verlaufen planmäßig

Gymnasium Bürgerwiese feiert Richtfest – Arbeiten verlaufen planmäßig

Am Freitag hat das Gymnasium Bürgerwiese in der Parkstraße Richtfest gefeiert. Nachdem der ursprüngliche Termin am 8. Juni wegen der Elbeflut sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, ließen es sich die 439 Schüler der Schule nicht nehmen, die Fertigstellung des Rohbaus würdig zu begehen.

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Schulleiter Jens Reichel schlägt symbolisch einen Nagel ein.

Quelle: Stephan Hönigschmid

 

„Es ist schön, die parallele Entwicklung zu sehen. Während wir als Schule unser fünftes Jahr absolviert haben und uns stetig weiter entwickeln, entsteht hier dieser wundervolle Neubau“, sagte Schulleiter Jens Reichel. Zudem zog er eine Parallele von den Bauarbeiten zu den Leistungen seiner Schüler. „Auch bei vielen von Euch ist der Rohbau bereits fertig. Das zeigen die beeindruckenden Leistungen aus diesem Schuljahr“, freute sich Reichel in seiner Ansprache.    

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Etwa 450 Schüler haben am Freitag auf der Baustelle des Gymnasiums Bürgerwiese in der Parkstraße das Richtfest ihrer neuen Schule gefeiert.

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Verknüpft wurde die Feier mit dem regulären Schulfest des Gymnasiums. „Die Schule hat sich das so gewünscht, weil das ein schöner Abschluss des Schuljahres ist“, sagt Danilo Fritsche vom Hochbauamt der Stadt Dresden. Zudem zeigte sich der Fachmann mit dem Baufortschritt zufrieden. „Seit Mai gibt es auf der Baustelle eine weitere Schicht, die von 15 bis 22 Uhr arbeitet. Auf diese Weise holen wir den Verzug auf, der durch den langen Winter entstanden ist.“ Ansonsten verlaufe aber alles routinemäßig. Es sei lediglich eine Herausforderung gewesen, alle 80 Gewerke, die am Bau beteiligt sind, unter einen Hut zu bekommen, betonte Fritsche.  

Einen genauen Überblick über den gesamten Bauverlauf hat indes auch die Architektin Susanne Reichle vom Forum für Baukultur e.V. Sie unterrichtet einmal pro Woche in der Schule und macht die Schüler mit den Themen Bau und Architektur vertraut. „Am Anfang kamen vier Leute vorbei. Mittlerweile sind wir 19“, berichtet sie. Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten habe sie mit den Gymnasiasten die Baupläne angesehen und jede Etappe verfolgt“, so Reichle. Begeistert von dem freiwilligen Nachmittagsangebot war auch die 15-jährige Elisa Büttner. „Ich bin seit zwei Jahren mit dabei. Wir führen zum Beispiel ein Bautagebuch mit zahlreichen Fotos und haben außerdem eine Webcam installiert.“ Sie könne sich gut vorstellen, später selbst einmal Architektin zu werden, sagt die 15-Jährige.  

Das gesamte Bauvorhaben mit dem Neubau des Schulgebäudes auf der Parkstraße 4 sowie einer neuen Drei-Feld-Sporthalle kostet einschließlich der Neugestaltung der Sport- und Pausenfreiflächen etwa 26,5 Millionen Euro. Sieben Millionen Euro davon zahlt der Freistaat und 19,5 Millionen werden aus Eigenmitteln der Stadt Dresden finanziert. Die Fertigstellung ist zum Beginn des Schuljahres 2014/15 geplant.

Stephan Hönigschmid

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