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Gymnasium Bühlau soll Erweiterungsbau erhalten: Ortsbeirat stimmt für angrenzenden Park&Ride-Platz

Gymnasium Bühlau soll Erweiterungsbau erhalten: Ortsbeirat stimmt für angrenzenden Park&Ride-Platz

Das erst 2010 eröffnete Gymnasium Bühlau an der Quorener Straße soll bis 2015 einen Erweiterungsbau für 8,2 Millionen Euro bekommen. Vorgesehen ist, auf dem angrenzenden Park & Ride-Platz zu bauen.

Die Fläche gehört der Stadt und ist etwa 4150 Quadratmeter groß. Dass das Gymnasium erweitert werden soll, steht bereits im 2012 beschlossenen Schulnetzplan. Jetzt hat der Ortsbeirat Loschwitz der Einzelvorlage zugestimmt. Im März kommt sie in den Stadtrat.

Die nötige Erweiterung des Schulgebäudes hat natürlich mit dem Schüleransturm zu tun: Die Anmeldezahlen übersteigen mittlerweile die Aufnahmekapazität. Für das Schuljahr 2012/13 lagen 164 Anmeldungen für die neuen 5. Klassen vor. Um nicht Schüler in Größenordnungen umlenken zu müssen, sind sechs Parallelklassen gebildet worden. Einige Besonderheiten tragen dazu bei, dass das Gymnasium so schnell vergrößert werden muss: In dem Gebiet, das sowohl den Bereich des Ortsamtes Loschwitz als auch die Ortschaft Schönfeld-Weißig umfasst, wollen deutlich mehr Viertklässler als in anderen Stadtteilen aufs Gymnasium - nämlich 50 bis 55 Prozent, wie aus der Vorlage hervorgeht. Außerdem melden sich wegen der städtischen Randlage zusätzlich Schüler von außerhalb an, und Grundschüler aus Schulen in freier Trägerschaft interessieren sich gleichfalls fürs Gymnasium Bühlau. Hinzu kommt, dass Eltern aus dem Gebiet regelmäßig erfolgreich gegen die Vergabe der Plätze im Losverfahren klagen, so dass letztlich Klassen mit bis zu 30 Kindern gebildet werden.

Das Gymnasium Bühlau müsse bis zum Schuljahr 2015/16 erweitert werden, um den Bedarf zu decken, heißt es in der Vorlage. Schulleitung und Bildungsagentur schlagen vor, im neuen Gebäude die Klassenstufen 5 und 6 unterzubringen. Geplant ist, zwölf Klassenzimmer, ein kombiniertes Fachkabinett für Kunst und Musik, eines für Gesellschaftswissenschaften, ein weiteres für Informatik und außerdem ein Lehrerzimmer, einen Lernmittelraum und diverse Nebenräume einzurichten.

Auch am Hauptgebäude selbst muss einiges verändert werden: Beispielsweise werden ein weiteres Physikkabinett und ein kombiniertes Chemie/Biologiekabinett benötigt, so dass Klassenräume umgebaut werden müssen. Weil der Speiseraum zu klein wird, sollen zwei Klassenräume neben der Mensa zu Essensräumen umfunktioniert werden. Auch die Freifläche, die jedem Schüler zur Verfügung stehen sollte, bezeichnet das Schulverwaltungsamt "bereits für ein vierzügiges Gymnasium als deutlich zu klein". Die Schülerzahl werde sich von derzeit 960 auf 1340 Gymnasiasten erhöhen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2013

Richter, Katrin

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