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Für Demokratie Courage zeigen - Dresdner Initiative gewinnt Preis beim Wettbewerb "Ideen für die Bildungsrepublik"

Für Demokratie Courage zeigen - Dresdner Initiative gewinnt Preis beim Wettbewerb "Ideen für die Bildungsrepublik"

Jeder kennt das aus seiner eigenen Jugend: Ab einem bestimmten Alter findet man Erwachsene uncool, will sich abgrenzen von ihnen. Wer dabei viel wagt, wird anerkannt.

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Das Motto des Dresdner Netzwerks für Demokratie und Courage lautet "Teamplay ist Fairplay". Jugendliche sollen unkompliziert lernen, nicht wegzusehen.

Quelle: PR

Da werden auch schnell mal Witze auf Kosten anderer gemacht, um den eigenen Coolnessfaktor zu steigern. Im schlimmsten Fall schaukelt sich das Ganze hoch und wird diskriminierend oder rassistisch. Damit es gar nicht erst so weit kommt, bildet das Dresdner Projekt "Für Demokratie Courage zeigen" junge Menschen zu ehrenamtlichen Mitarbeitern, den sogenannten "Teamern", aus.

Diese führen an Schulen und Ausbildungseinrichtungen Projekttage gegen Rassismus, Diskriminierung und für ein vorurteilsfreies Miteinander bundesweit und mehr als 1300 Mal im Jahr durch. Die Initiative des an der Könneritzstraße 5 ansässigen Netzwerks für Demokratie und Courage ist einer von insgesamt 52 Preisträgern des diesjährigen Wettbewerbs "Ideen für die Bildungsrepublik", dessen Schirmherrin niemand geringeres als Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ist. Eine Jury musste aus über 1000 aus ganz Deutschland eingereichten Projekten auswählen. "Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragendes Engagement im Bildungsbereich sichtbar zu machen. Wir wollen Vorbilder auszeichnen und damit auch andere zum Nachmachen ermutigen", sagt die Geschäftsführerin der Initiative, Ariane Derks.

Die Mitarbeiter des Netzwerks für Demokratie und Courage waren gestern einfach nur stolz, sich gegen einen großen Pool an Bewerbern durchgesetzt zu haben. "Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Sie zeigt uns, dass wir mit unserem Einsatz für Demokratie und gegen menschenverachtende Einstellungen auf dem richtigen Weg sind", erklärte Geschäftsführer Andreas Stäbe. Zwar sei der Preis nicht mit Geld dotiert, dafür aber mit einer äußerst professionellen Öffentlichkeitsarbeit für die Initiative verbunden. Die offizielle Preisverleihung findet am 10. Juli 2013 statt. Die Informationstage der "Teamer" funktionieren nach dem Prinzip "Jugend für Jugend" und sollen junge Menschen dazu motivieren, diskriminierenden Äußerungen couragiert entgegenzuwirken. Dank des geringen Altersunterschieds zu den Schülern entstünde eine vertrauensvolle Diskussionsatmosphäre auf Augenhöhe, meint Stäbe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.06.2012

chs

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