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Frühstart für Gymnasium Pieschen: Vorgezogene Gründung in Containern geplant

Frühstart für Gymnasium Pieschen: Vorgezogene Gründung in Containern geplant

chnete Schulamtsleiter Falk Schmidtgen schon "jederzeit mit Unwägsamkeiten". Jetzt ist es soweit. Das Gymnasium Pieschen und die 145. Grundschule sollen schon ein Jahr früher starten.

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So soll der Schulkomplex für das Gymnasium Pieschen und die 145. Grundschule aussehen.

Quelle: Visualisierung: ppp Architekten GmbH

Doch damit nicht genug. Das ist nicht unproblematisch. Am 6. Oktober soll sich erstmals der Bildungsausschuss damit befassen, am Ende muss der Stadtrat entscheiden.

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Deutschen Bahn an der Gehestraße in Pieschen soll ein komplett neuer Schulstandort für die fünfzügige 145. Oberschule und das ebenfalls fünfzügige Gymnasium Pieschen entstehen. 62 Millionen Euro Baukosten sind dafür geplant, das ist schon ein größerer Brocken aus dem 500-Millionen-Investitionsprogramm der Stadt für die nächsten Jahre. Im April präsentierte die Stadtverwaltung den Siegerentwurf, der bis zum Schuljahr 2018/19 umgesetzt sein soll. Damals dachte Amtsleiter Schmidtgen an Verzögerungen beim Bau etwa aus archäologischen Gründen. Nun kommt es ganz anders. Das Gymnasium und die Grundschule müssen ein Jahr früher starten, weil die prognostizierten Schülerzahlen weiter steigen und die Kinder ab Herbst 2017 nicht mehr anders unterzubringen sind.

Das löst eine ganze Kaskade an Konsequenzen aus: 2017 stehen die neuen Gebäude an der Gehestraße noch nicht. Die Stadt plant deshalb Interimslösungen. Auf der Maxim-Gorki-Straße 4 entsteht bis zum Sommer 2017 das Gebäude für die 147. Grundschule. Dort soll die 145. Grundschule vorgegründet werden. Bei Bedarf könne die Gründung der 147. Grundschule an gleicher Stelle ab Herbst 2017 parallel erfolgen. Sobald die Gehestraße fertig ist, zieht die 145. Grundschule um. Klappt es nicht rechtzeitig mit dem Bau der 147. müssten die Kinder zunächst am Interimsstandort des künftigen Gymnasiums Pieschen betreut werden.

Diese Übergangslösung wiederum ist auf einem Grundstück an der Leisniger Straße 76 geplant. Dort sollte eigentlich die 146. Grundschule entstehen, deren Bau war jedoch erst einmal ausgesetzt worden, weil die Verwaltung mittelfristig dafür noch keinen Bedarf sah. "Für das Gymnasium Pieschen müssen mobile Unterrichtseinheiten aufgestellt werden", erklärt die Stadtverwaltung. Diese Container müssen angemietet werden und da erhebt die Verwaltung schon mahnend den Zeigefinger: "Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist für mobile Unterrichtseinheiten mit einer sehr dynamischen Preisentwicklung zu rechnen." Per "sehr zeitiger Ausschreibung" soll das Preisrisiko reduziert werden. Erschließung inklusive Fundament sollen allein schon 500 000 Euro kosten. Für den Betrieb müssten dann jährlich weiter 850 000 eingeplant werden. Auf dem Grundstück befindet sich der Mehrgenerationengarten "Aprikosengarten". Dessen Lage, Größe und Zugang muss schon für die Planung der 146. Grundschule geändert werden. Die dafür erfolgten Abstimmungen würden durch die Unterrichtscontainer "nicht nachteilig" beeinflusst.

Doch damit nicht genug. Aufgrund jüngster Einwohnerentwicklungen, deren Auswirkungen noch nicht konkret bewertbar seien, wird in der Verwaltung nun doch über den Bau der 146. Grundschule nachgedacht. Sollte dies passieren, müsste die Stadt irgendwo 4,3 Millionen Euro auftreiben. Das Geld sollte aus Fördermitteln stammen, die der Stadt nun aber nicht zur Verfügung stehen.

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