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Freie Evangelische Schule baut neues Schulhaus

Freie Evangelische Schule baut neues Schulhaus

Die Freie Evangelische Schule (FES) auf der Hausdorfer Straße bekommt zwei neue Gebäude für die Grund- und für die Mittelschule. Gestern war Grundsteinlegung.

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Bis Sommer sollen an dieser Stelle zwei neue, miteinander verbundene Schulbauten für die Grund- und die Mittelschule entstehen.

Quelle: Andor Schlegel

Das Vorhaben inklusive neuer Außenanlagen und Sporthalle kostet 11,5 Millionen Euro. Fördermittel hat die Schule nicht bekommen. Die Sporthalle ist bereits rohbaufertig. Fertig werden soll sie bis Januar kommenden Jahres. "Wenn alles gutgeht, können wir schon im Sommer in die neuen Schulgebäude umziehen", ist Geschäftsführer Gottfried Schumacher vorsichtig optimistisch. Das hänge allerdings auch davon ab, ob ein langer Winter bevorsteht. Spätestens in den Herbstferien will Schumacher dann aber das neue Schulgebäude bezogen wissen.

Zeit wird es. In der unansehnlichen Platte, Baujahr 1969, ist es im Winter kalt wegen der undichten Fenster und im Sommer sehr heiß. Und es gibt viel zu wenige Klassenräume, so dass die Schüler oft auch den Flur mit nutzen müssen. 418 Schüler besuchen die Schule im Moment. Unterrichtet werden sie von 36 Lehrern - zwölf an der Grund- und 24 an der Mittelschule.

Die dreizügige Grundschule wird künftig über zwölf Klassenräume und sieben Horträume auf drei Etagen verfügen. Die Mittelschule mit je zwei Parallelklassen erhält zwölf Klassenräume auf fünf Etagen. Besonderheit: Die Mensa der Mittelschule und ein Mehrzweckraum können zu einer Aula vergrößert werden und die wiederum mit dem gegenüberliegenden Musikraum einen großen Veranstaltungsraum bilden. In der Grundschule wird es einen Andachtsraum geben, den auch die Mittelschüler mit nutzen dürfen. Die beiden Schulen sind miteinander verbunden, verfügen aber über separate Eingänge.

Mit der Planung hat die FES das Architekturbüro Schubert + Horst beauftragt, in dessen Händen beispielsweise auch der Neubau des Gymnasiums Bürgerwiese liegt. "Die Herausforderung liegt darin, die Schulhäuser mit relativ schmalem Budget zu bauen", erklärt Falk Schubert. Man habe daher auf den Generalunternehmer Otto Quast Fertigbau GmbH zurückgegriffen, der deutschlandweit bereits drei andere Freie Evangelische Schulen in Fertigteilbauweise errichtet habe.

Im Juni hat die FES 20-jähriges Bestehen gefeiert. Die Grundschule besteht seit 1993, die Mittelschule seit 2006. In den Klassen lernen maximal 25 Kinder. Das Schulgeld beträgt 85 Euro pro Monat für die Grund- und 100 Euro für die Mittelschüler.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.10.2013

Katrin Richter

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