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Fördermittel für Bildungszentrum des Handwerks in Dresden

Kammer will 25 Millionen Euro investieren Fördermittel für Bildungszentrum des Handwerks in Dresden

Jetzt kann es bald losgehen: Die Handwerkskammer Dresden will im Sommer mit dem lange geplanten Bau eines neuen Bildungszentrums beginnen. 25 Millionen Euro sollen in der Nähe des Kammersitzes in der Albertstadt investiert werden.

So soll eines der modernsten Berufsbildungszentren in Sachsen aussehen.

Quelle: Quelle: Ministerium

Dresden. Jetzt kann es bald losgehen: Die Handwerkskammer Dresden will im Sommer mit dem lange geplanten Bau eines neuen Bildungszentrums beginnen. 25 Millionen Euro sollen in der Nähe des Kammersitzes in der Albertstadt investiert werden. Am Donnerstag gab es die Geldzusage vom Land.

"Investitionen in die berufliche Bildung sind die Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit des Handwerks von morgen", erklärte Wirtschafts-Staatssekretär Stefan Brangs anlässlich der Übergabe des Zuwendungsbescheides an Kammerpräsident Jörg Dittrich und Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski. Das neue Bildungszentrum werde eine Bereicherung für die sächsische Bildungslandschaft.

"Mit dem Neubau wollen wir unsere Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung noch weiter stärken, um die Stellung des Handwerks als Wirtschaftsmacht von nebenan auch zukünftig zu sichern", sagte Kammerpräsident Dittrich. Die Handwerkskammer plant damit die Erweiterung und Modernisierung ihres überbetrieblichen Bildungszentrums. Dazu entsteht auf einem Grundstück an der Ecke Else-Sander-Straße/Am Lagerplatz ein Neubau mit einer Gesamtfläche von 7000 Quadratmetern, erläuterte Brzezinski gegenüber DNN. Das Projekt hat mittlerweile eine lange Vorgeschichte. Eigentlich sollte es im Frühjahr 2016 schon fertig sein. Doch 2013 musste die Vergabekammer sich mit der Angelegenheit befassen, weil Teilnehmer des Wettbewerbs das Verfahren überprüfen ließen. Der Kammer war zwar nichts anzulasten, aber es kam zu Verzögerungen. Bei der Vertiefung der Planung kamen weitere hinzu. Laut Brzezinski war zunächst die Nutzung von Erdwärme geplant. Aufgrund der geologischen Verhältnisse wären dafür sehr tiefe Bohrungen nötig gewesen. Jetzt werden eine Pelletanlage und Gas-Brennwerttechnik für Energie sorgen.

Baubeginn soll im Sommer 2016 sein, im Januar beginnt auf dem Gelände der Abriss einer alten Halle. Die Einweihung ist für den Herbst 2018 geplant. Der Komplex wird unter anderem Werkstätten für die Metallbearbeitung, für Sanitär, Heizung, Klima und für die Schweißtechnik umfassen. Das Herzstück wird ein Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Der Freistaat fördert rund 15 Prozent der Kosten. 60 Prozent Zuschuss erwartet die Kammer vom Bund, den übrigen Teil bringt sie selbst auf. Präsident Dittrich freut sich darüber, dass es jetzt konkret wird. "Der Zuwendungsbescheid gibt uns die dafür notwendige Sicherheit."

Ingolf Pleil

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