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First Lego League: Spannung, Spiel, Spaß, ehrgeizige Schüler und gelassene Eltern

First Lego League: Spannung, Spiel, Spaß, ehrgeizige Schüler und gelassene Eltern

„Die erste Aufgabe ging schief, wir haben einen Anhänger umgefahren", berichtete Achtklässler Justus Kullmann am Samstagnachmittag angespannt, aber engagiert.

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Auf den Parcours mussten die Roboter einige Aufgaben meistern.

Quelle: Franziska Schmieder

„Die anderen haben aber auch Probleme", ergänzte der ein Jahr jüngere Max Kotz, der die Konkurrenz beobachtet hatte. Die zwei Schüler vom Team „greenSAPmarine" maßen sich im Rahmen eines Regionaltreffens der „First Lego League" (FLL) mit zehn weiteren Teams aus der Region Dresden.

Aufgabe der jungen Leute war es, zum Thema „Food Factor - Lebensmittelsicherheit im Fokus" ein Problem zu diskutieren und zu präsentieren. Anschließend trat jedes Team mit einem selbstkonstruierten Lego-Roboter bei den „Robot Games" an, um einen Parcours mit verschiedenen Aufgaben zu meistern. Der Roboter sollte unter anderem dem Gegner eine Plüschratte klauen, Temperatur messen und Schmutz wegwischen.

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Die Veranstaltung fand im Foyer der Fakultät Informatik der TU Dresden an der Nöthnitzer Straße statt.

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Nach Durchgang Nummer eins zogen sich die vier Jungs zurück, um technische Änderungen vorzunehmen und möglichst mehr Punkte zu holen. Ein bisschen Ehrgeiz gehört zu einem Wettbewerb schließlich dazu und vergrößert den Lerneffekt. Davon gehen die Ausrichter vom Kinder- und Jugendhaus Insel aus Dresden, zu dem auch „GreenSAPmarine" gehört, und der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW) aus.

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Das Medieninteresse an den Events ist hoch. Auch in Dresden werden Pressevertreter vor Ort sein und das Geschehen beobachten. (Foto: Hands on Technology)

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„Wir wollen die Annäherung der Kinder und Jugendlichen an Technik und Wissenschaft in der Freizeit unterstützen", erläuterte Michael Hahn, Geschäftsführer des LJBW, das Anliegen der Lego League. Ein Wettkampf sei dafür genau das richtige, die Teilnehmer seien engagiert bei der Sache und wollen gewinnen, meinte auch Projektleiter Olaf Schubert. Die FLL findet unter anderem auch in der Slowakei, Österreich, der Schweiz und Tschechien statt. Fünf Gewinner der Regionalwettbewerbe reisen im Dezember zu den Halbfinals. Das zentraleuropäische Finale findet im Januar 2012 statt und da möchte wohl jeder der Teilnehmer aus Dresden hin.

Ein bisschen gelassener gingen es viele Eltern an, die am Samstag mitgekommen waren. Einige fotografierten fleißig, manche hatten sich auch auf die Galerie zurückgezogen und beobachteten das Geschehen von oben. So auch Frau Kurz, die die Teilnahme ihres Sohnes Georg aus der Höhe beobachtete. Georgs bester Freund Fritz war auch mitgekommen und drückte alle Daumen. Im letzten Jahre wurde dessen Team nur Vorletzter - sie waren aber auch die Jüngsten. „Dabei sein ist alles", meinte Frau Kurz und blickte wieder hinunter auf die Menge, die sich um den Parcours drängelt.

fs

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