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Finanzierung der „Dresdner Bildungsbahnen“ nicht gesichert

Stadtrat entscheidet über Eilantrag der Fraktion Die Linke Finanzierung der „Dresdner Bildungsbahnen“ nicht gesichert

Nur noch bis Ende März ist die kommunale Bildungsberatung „Dresdner Bildungsbahnen“ finanziell gesichert. Am 1. April laufen die Verträge der vier Mitarbeiterinnen aus. Die Linke hat einen Eilantrag zur Rettung der „Bildungsbahnen“ eingebracht, über den der Stadtrat am 17. März befinden muss.

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Quelle: dpa

Dresden. Die Zeit drängt: Nur noch bis Ende März ist die kommunale Bildungsberatung „Dresdner Bildungsbahnen“ finanziell gesichert. Am 1. April laufen die Verträge der vier Mitarbeiterinnen in Johannstadt, Gorbitz und des Bildungsbusses aus. Die Linke hat einen Eilantrag zur Rettung der „Bildungsbahnen“ eingebracht, über den der Stadtrat am 17. März befinden muss. Demnach sollen die 180 000 Euro, die nötig sind, um die Mitarbeiterinnen bis Ende Dezember zu bezahlen, aus den Mehreinnahmen aus der Einkommenssteuer des Doppelhaushaltes 2015/16 bereitgestellt werden. Außerdem solle geprüft werden, ob das Projekt um mindestens fünf Jahre verlängert und dafür auch Fördertöpfe von Bund und EU angezapft werden können. Am 8. März hat der Bildungsausschuss dafür grünes Licht gegeben.

Die „Dresdner Bildungsbahnen“ gibt es seit 2010. Dabei handelt es sich um ein kostenloses und komplexes Beratungsangebot für alle Dresdner zu den Themen Bildung, Beruf und Beschäftigung. Die Anliegen, mit denen Ratsuchende kommen, sind vielfältig: Es sind Abiturienten, die noch nicht wissen, ob und – wenn ja – was sie studieren wollen, Leute, die ihren Job verloren haben, aber auch Rentner, die nicht nur zu Hause sitzen wollen. 20 Prozent von ihnen sind Migranten. Jeweils knapp 50 Gespräche pro Monat führen die vier Bildungsberaterinnen durch, zu denen Anna Tietze und Beatrix Linge gehören. „Mancher kommt mit einem Termin aus, ein anderer benötigt vier bis sechs Beratungstermine“, berichtet Tietze. 38 Prozent der Dresdner, die das Angebot genutzt haben, gaben bei einer Befragung an, sich nun in einer Bildungsmaßnahme zu befinden. Ein Viertel hatte über die „Bildungsbahnen“ eine neue Arbeitsstelle gefunden.

Von 2010 bis 2014 wurden die „Dresdner Bildungsbahnen“ im Rahmen des Projektes „Lernen vor Ort“ vom Bund gefördert. Dann lief die Förderung des Verbundprojektes von Stadt und Volkshochschule aus. Seitdem hat die Stadt die „Bildungsbahnen“ selbst bezahlt. Bis Ende März sei das Projekt u.a. über den Etat von Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) finanziert worden, so Stadträtin Anja Apel von den Linken.

Von Katrin Richter

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