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Dresdner Studenteninitiativen stehen auf der Straße

Dresdner Studenteninitiativen stehen auf der Straße

Die studentischen Initiativen und Projekte, die in einer Baracke an der Hübnerstraße in der Südvorstadt untergebracht sind, müssen, wie die Universitätsleitung bestätigte, bis zum Freitag die Räume verlassen.

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Robert Fischer(24), Jan Kossick (27) und Sebastian Mähler (23) (v.l) müssen sich wegen der maroden Nachtspeicheröfen eine neue Bleibe für ihre Projekt suchen.

Quelle: Hauke Heuer

Betroffen sind die Hochschulgruppe für Tourismus, die "POT 81 Freiraum-Initiative", der Universitätschor Dresden, der Verein der Jurastudenten in Dresden, die Studentenfirma "Paul Consulting" und das Dresdner Büro der internationalen Studentenorganisation "AIESEC".

Grund für die Räumung sind die maroden, zu Nachtspeicheröfen ausgebauten Kachelöfen in den zwei alten Barackengebäuden. Hier montierte Anschlusskästen stellen laut einem Gutachten des Staatsbetriebs "Sächsisches Immobilien- und Baumanagement" eine große Brandgefahr dar. Eine sofortige Stilllegung des Gebäudes sei unumgänglich.

Der sehr kurzfristige Rauswurf stellt die Studenten, die in dem Gebäude tätig sind, vor große Probleme. Am 20. Dezember und damit kurz vor den Weihnachtsferien hatte die Universitätsleitung über die Räumung informiert, so dass viele erst in den vergangenen Tagen bemerkten, was ihnen blüht. "Wir wissen nicht, wo wir mit unseren Computern und Materialien hin sollen", sagt Robert Fischer, studentische Hilfskraft beim Universitäts Chor Dresden, der in der Baracke ein Büro unterhält. Auch Sebastian Mähler, Wirtschaftwissenschaftsstudent und Vorstadtstandsvorsitzender der studentischen Consulting Firma "Paul Consults", stellt die Räumung vor Probleme: "In den vergangenen Jahren haben wir unser Unternehmen aufgebaut und beraten sogar Firmen wie die Volks- und Raiffeisenbank. Dabei waren uns die großen Räumlichkeiten auf der Hübnerstraße sehr nützlich. Nun müssen wir innerhalb von wenigen Tagen in ein viel zu kleines Zimmer in der Fakultät umziehen."

Janin Volkmann, Sprecherin des Studentenrates, bemängelt die Kommunikation seitens der Universitätsleitung und fordert schnellen Ersatz für die Räume. "Wir sind durchaus gewillt, Ersatzräume bereit zu stellen", sagt Kim-Astrid Magister, Sprecherin der TU-Dresden, auf DNN-Anfrage. Die Raumvergabe scheitere allerdings daran, dass die Universität ein Platzproblem habe, dass sich verschärft habe, weil derzeit zusätzliche Stellen geschaffen werden. hh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.01.2013

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