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Dresdner Sportschulen feiern 60-jähriges Bestehen

Dresdner Sportschulen feiern 60-jähriges Bestehen

"Die Dresdner Sportschulen sind international und konkurrenzfähig", behauptet Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU). Das dem so ist, beweisen die Spitzensportler der Sportoberschule und des Sportgymnasiums Dresden.

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Die Akrobaten des Dresdner Sportgymnasiums zeigten bei der Jubiläumsveranstaltung in der Messe Dresden, was sie können.

Quelle: Christian Juppe

Insgesamt 56 Olympische Medaillen haben die Einrichtungen bisher mit in die Heimat gebracht. 2011 wurde die Sportschule Dresden zur Deutschen Eliteschule des Jahres gekürt. Der Erfolg hat seit 1954 Bestand.

Am gestrigen Freitag wurde auf dem Gelände der Messe Dresden das Jubiläum zum 60-jährigen Bestehen der Dresdner Sportschulen gefeiert. Anlässlich dieses besonderen Tages nahmen Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und Innenminister Markus Ulbig an der Feierstunde teil. "Dass der Dresdner Spitzensport immer Nachwuchs hat, daran haben die Sportschulen einen entscheidenden Anteil. Leistungssportler und ihre Siege und Medaillen lassen unsere Stadt nicht nur nach außen hin glänzen. Sie haben auch eine wichtige Vorbildfunktion für den Breitensport", betonte die Oberbürgermeisterin.

Der Schulleiter der Sportoberschule Dresden, Gernot Zeller, und seine Kollegin des Sportgymnasiums, Ulrike Becker, zeichneten die besten Sportler der vergangenen Saison aus. Die Ehrungen bekamen die Athleten unter anderem in den Disziplinen Rudern, Fechten, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis. "Unsere Schüler werden gewürdigt und bekommen die Plattform, die sie sich mit ihrem sportlichen Erfolg verdient haben", so Zeller. "Meine Kollegen und ich gewährleisten optimale Trainingsbedingungen für unseren sportlichen Nachwuchs".

Nach der Jubiläumsfeier wurde im Sportschulzentrum Dresden das Fechterdenkmal auf dem Schulhof eingeweiht. Das vom Allgemeinen Turnverein (ATV) in Auftrag gegebene Denkmal stand vor der Bombardierung Dresdens vor dem Haupteingang des ATV. Die Turnhalle wurde 1945 zerstört. Die Plastik wurde aus den Trümmern geborgen und im Lapidarium der Stadt Dresden untergebracht. Durch Spenden der Dresdner Fechter und der Landeshauptstadt konnte der "Fechter" nun restauriert und zum Schuljubiläum am neuen Standort wieder errichtet werden.

Neben den Schülern wurde auch die traditionsreiche Geschichte der Schulen gewürdigt. Mit der Auflösung der Kinder- und Jugendsportschule "Artur Becker" stellte sich die Frage, wie die schulische und sportliche Ausbildung der Sportler in gleichem Maße weitergeführt werden kann. Ihren heutigen Namen erhielt die Schule erst 1992. Im Jahr 2000 wurde das Sportgymnasium vom Deutschen Olympischen Sportbund zur Eliteschule des Sports ernannt. Das Elbehochwasser 2002 hat das Innere sowie die Außenfassade des Gebäudes in der Seevorstadt stark beschädigt. Man entschied sich für einen Neubau der Sportschule im Ostragehege. Vorteil: die kürzeren Wege zu den Sportstätten. Vor sieben Jahren folgte dann der Einzug in das Sportschulzentrum am Messering.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.07.2014

Juliane Weigt

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