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Dresdner Schüler und Studenten gehen am Donnerstag für bessere Bildung auf die Straße

Dresdner Schüler und Studenten gehen am Donnerstag für bessere Bildung auf die Straße

Eine bessere Lehramtsausbildung, finanzielle Sicherheit an Hochschulen, mehr Lehrkräfte und ein Ende des Sanierungsstaus in Schulen: Das sind die Forderungen, die Schüler und Studierende am Donnerstag bei einer Demonstration in Dresden zum Ausdruck bringen möchten.

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Rund 7000 Teilnehmer werden bei der Kundgebung erwartet.

Quelle: Stephan Lohse

Rund 7000 Teilnehmer erwarten die Organisatoren, bestehend aus der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) und dem Landesschülerrat. Sowohl Studierende als auch Schüler ziehen mit einem eigenen Protestmarsch durch die Stadt, beide Demos vereinigen sich dann zu einer gemeinsamen Kundgebung vor dem Sächsischen Landtag.

Der Hochschulzug startet um 14.30 Uhr am Fritz-Förster-Platz und marschiert dann über die Hochschulstraße, die St. Petersburger Straße und die Carolabrücke zum Carolaplatz. Dort wird um 15.30 Uhr auch der Schuldemozug erwartet, der sich um 15 Uhr am Albertplatz in Bewegung setzt und über die Albertstraße flaniert. Gemeinsam geht es weiter über die Köpckestraße und die Augustusbrücke hin zum Theaterplatz und von dort entlang des Terrassenufers zum Landtag.

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Rund 1000 Schüler, Lehrer und Eltern demonstrierten am Mittwochnachmittag in Dresden für eine Reform des sächsischen Bildungssystems. Lehrermangel, Unterrichtsausfall und übervollen Klassen sagen sie den Kampf an.

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Von 16 Uhr bis 17.30 Uhr findet dort eine gemeinsame Kundgebung statt, bei der Vertreter von Schülern, Studenten, Lehrern und Eltern sprechen. Zwei Schülerbands sorgen für den musikalischen Rahmen. Ab 16.45 Uhr werden außerdem rund 4000 Rote Karten mit Ängsten und Forderungen von Schülern und Studierenden an den Referenten von Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) übergeben, die wegen der Anwesenheitspflicht im Plenum nicht an der Kundgebung teilnehmen kann.

Die Studenten demonstrieren in erster Linie dafür, dass der Stellenabbau an den Hochschulen wegen der hohen Studierendenzahl bis mindestens 2020 gestoppt werden soll, wie Daniel Rehda, Sprecher der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften, erklärt. Eine objektive Prüfung der Situation, wie viele Stellen tatsächlich fehlen, steht ebenfalls auf der Forderungsliste. Um eine langfristige Basis zu errichten, sei es außerdem nötig, mehr Festanstellungen anstelle befristeter Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

Den Kampf um mehr Lehrkräfte und eine moderne Ausbildung für Referendare haben sich die Schüler auf die Fahne geschrieben. „Auch der Unterrichtsausfall muss in Zahlen dokumentiert werden“, sagt Konrad Degen, Vorsitzender des Landesschülerrats Sachsen. Ihm liegt auch die Beendigung des Sanierungsstaus an Schulen am Herzen. „Besonders in Dresden und Leipzig gibt es viel zu tun. Hier wäre auch das Land in der Pflicht, sich an den Sanierungskosten zu beteiligen“, so Degen.

Christin Grödel

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