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Dresdner Schüler und Eltern kritisieren auch Neuauflage des Schulnetzplans

Dresdner Schüler und Eltern kritisieren auch Neuauflage des Schulnetzplans

Der Stadtschülerrat Dresden und der Dresdner Kreiselternrat haben auch an dem zweiten Entwurf des Schulnetzplanes für die Landeshauptstadt Kritik geübt. Dieser sei „besser, aber noch nicht gut genug“, hieß es in einer jetzt veröffentlichten Stellungnahme.

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Dresdens Schüler kritisieren weiterhin den Schulnetzplan der Stadt Dresden.

Quelle: dpa

„Wir sind froh, dass die Stadt beim zweiten Entwurf des Schulnetzplanes einige unserer Vorschläge umgesetzt hat. Wir sind es den Schülern aber schuldig, uns auch um die Wiederholungsfehler zu kümmern“, so Linda Kluttig, Vorsitzende des Stadtschülerrates. In den Planteilen der allgemeinbildenden Schulen sei der neue Entwurf nicht hinnehmbar. Eine Gesamtablehnung wäre aus schulnetzplanerischen Gesichtspunkten richtig, heißt es in der mehrseitigen Stellungnahme des Stadtschülerrates abschließend.

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Rund 1000 Schüler, Lehrer und Eltern demonstrierten am Mittwochnachmittag in Dresden für eine Reform des sächsischen Bildungssystems. Lehrermangel, Unterrichtsausfall und übervollen Klassen sagen sie den Kampf an.

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Die neue Version des Planes sei noch immer unvollständig, weiterhin sei bei der Größe von Schulklassen kein Fortschritt erkennbar, kritisiert auch der Kreiselternrat. An den Grundschulen seien die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr nur unzureichend in die Planungen aufgenommen worden, kritisieren die Dresdner Eltern. Auch Gymnasien und Mittelschulen seien mehr als ausgelastet. „Aus unserer Sicht müssen Qualität, Nachhaltigkeit und das einzelne Kind wieder im Vordergrund der Planungen stehen. Die aktuelle Schulnetzplanung ist unserer Meinung nach mehr eine Kapazitätsplanung als eine Qualitätsplanung“, sagte Annett Grundmann, die Vorsitzende des Kreiselternrates.

Der Stadtschülerrat bemängelt weiterhin die Schließung der 88. Mittelschule in Pillnitz, an einigen anderen Schulstandorten wird die Aufstockung der Kapazitäten kritisiert. Zudem merken die Schüler an, dass es für die geplanten Schulneubauten längst nicht ausreichend Lehrernachwuchs in Sachsen gebe.

Kritik gibt es ebenso an einigen Änderungsplänen für die beruflichen Schulzentren. Vor allem die Auflösung des Beruflichen Schulzentrums für Dienstleistung und Gestaltung wird kritisiert. Die Verlagerung der Fachbereiche an andere Standorte zerstöre über Jahre aufgebaute Synergien und die vorhanden Lernbedingungen.

Nach heftiger Kritik an den ersten Planungen hatte die Stadtverwaltung im März einen neuen überarbeiteten Entwurf mit insgesamt 16 Schulneubauten vorgelegt. Auch etliche Ortsbeiräte hatten die erste Fassung zurückgewiesen. Der neue Plan war auch in sechs Runden Tischen diskutiert worden, allerdings gibt es vor allem in den Ortsbeiräten von Klotzsche und Neustadt weiter erhebliche Vorbehalte.

sl

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