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Dresdner Schüler schützen zusammen mit Indianern den kanadischen Regenwald

Dresdner Schüler schützen zusammen mit Indianern den kanadischen Regenwald

Über die Natur lernen, um sie besser schützen zu können. Dieser Aufgabe widmen sich gegenwärtig sechs Dresdner Schüler an der kanadischen Westküste. Bis zum 2. August sind sie als Stipendiaten des Umweltbotschafterprogramms "Wisdom Seekers - Knowledge Keepers" der Dresdner Stiftung Wilderness International in einem Naturschutzgebiet auf Vancouver Island im Einsatz.

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Quelle: Wilderness InternationalSami FayedReinhard Mink

„Die Teilnehmer können vor Ort zwischen drei Gruppen wählen, in denen sie arbeiten möchten. Die erste widmet sich dem Thema Kultur und Indianer, während die zweite sich mit Tieren im Wasser beschäftigt. Gruppe drei konzentriert sich auf Tiere in Wäldern“, erklärt Florian Reza, der bei der Stiftung sein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert.

Gemeinsam mit den ansässigen Cowichan-Indianern gehen die 15- bis 17-jährigen Stipendiaten der Frage nach, wie die letzten unberührten Gebiete Kanadas noch besser geschützt werden können. Unterstützt werden sie dabei von Forstwissenschaftlern, Meteorologen und Geographen.

Doch wie sind die Schüler überhaupt mit dem Projekt in Berührung gekommen? „Die Teilnehmer haben in den vergangenen Jahren an unserem Wildnislauf im Ostragehege teilgenommen. Dabei sind sie auf das Umweltbotschafterprogramm an der kanadischen Weltküste aufmerksam geworden und haben sich beworben. Sie mussten in ihren Bewerbungen schreiben, was sie im temperierten Regenwald von Kanada unter Anweisung der Experten herausfinden möchten“, so Reza.

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Zusammen mit Indianern, Experten und anderen Teilnehmern gehen sechs Dresdner Schüler bis zum 2. August auf Vancouver Island in Kanada der Frage nach, wie die dortigen Regenwälder noch besser geschützt werden können.

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Seit dem 11. Juli sind die Schüler mittlerweile unterwegs und verzichten dabei auf jeglichen Komfort. So schlafen sie beispielsweise in Zelten am Strand oder wohnen in den Familien der Indianer. Trotz des Stipendiums, das Flug, Verpflegung und Unterkunft abdeckt, müssen die Schüler selbst noch 500 Euro beisteuern. Wer mehr über ihre Zeit in Kanada erfahren möchte, hat auf der Internetseite www.wildblog.org Gelegenheit dazu.

Stephan Hönigschmid

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