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Dresdner Schüler räumen beim Journalistikwettbewerb ab

Dresdner Schüler räumen beim Journalistikwettbewerb ab

Die Schüler des Vitzthum-Gymnasiums Dresden geben eine der besten Schülerzeitungen im Lande heraus. Das hat sich beim diesjährigen sächsischen Schülerzeitungswettbewerb gezeigt, in dem die jungen Redakteure mit ihrer Publikation "Vitzional" gleich drei Preise gewannen: beste Schülerzeitung eines Gymnasiums, bester Autor ab 15 Jahre und den Sonderpreis für das beste Foto.

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MIt Preisen in drei Kategorien waren Julia Dathe (17), Lea Schmidt (17), Tom Solbrig (17) und Carl-Friedrich Kühl (15) vom Vitzthum-Gymnasium Dresden die Abräumer beim Sächsichen Jugendjournalistikpreis 2014.

Quelle: Ralf U.Heinrich

"Wir freuen uns riesig. Wir haben uns richtig gesteigert, im letzten Jahr ist für uns nur der zweite Platz rausgesprungen", erzählt Jungredakteurin Julia Dathe. Insgesamt erbeutete das Team 700 Euro Preisgeld, das in die Zukunft des "Vitzional" investiert wird. Der 17-jährige Tom Solbrig ist in der Runde kein unbeschriebenes Blatt. Bereits im vergangenen Jahr belegte er den ersten Platz als bester Autor ab 15 Jahren. Auch diesmal konnte Tom die Jury von seinem schreiberischen Können überzeugen und den ersten Platz mit seinem Satire-Artikel "Der reale Irrsinn" verteidigen. Dabei nahm er die Verschwendung von Schulgeldern am Vitzthum-Gymnasium auf die Schippe.

Auslober des Wettbewerbs waren das sächsische Kultusministerium und der Verein "Jugendpresse Sachsen". In diesem Jahr hatten sich Jugendliche mit insgesamt 72 Schülerzeitungen, 52 Autorenbeiträgen und elf Fotobeiträgen um die Preise im Schülerzeitungs-Wettbewerb beworben. "Eine stattliche Zahl", findet Christiane Scholz, Projektleiterin des Jugendjournalistenpreises der Jugendpresse. Eine Jury hatte die Beiträge unter anderem nach Kriterien wie Themenvielfalt, Sprache und Layout bewertet.

Neben den Vitzthum-Gymnasiasten zeichnete die Jury auch Jungredakteure der Grundschule Süd aus Radeberg, der Oberschule Elstra und der Schule "Am Stadtpark" in Limbach-Oberfrohna aus. Preise gab es außerdem für die besten Autorenbeiträge sowie die beste neugegründete Schülerzeitung, den Aufsteiger des Jahres. In der Jury saßen neben Vertretern der Jugendpresse und des Kultusministeriums auch Journalisten und Fotografen namenhafter sächsischer Tageszeitungen.

Schülerzeitungen seien das Sprachrohr von Schülern, betonte Staatssekretär Herbert Wolff vom Kultusministerium während der Preisverleihung. "Ob Sammlungen von witzigen Lehrerzitaten, ein Bericht über die letzte Klassenfahrt, aber auch weltpolitische oder sozialkritische Themen - Schülerzeitungen leisten eine wichtigen Beitrag zur demokratischen Kultur in der Schule. Sie sind authentisch und aus ihnen erfahren Kinder und Jugendliche aus erster Hand, was sie interessiert."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2014

Juliane Weigt

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