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Dresdner Schüler für Audioführer ausgezeichnet

Dresdner Schüler für Audioführer ausgezeichnet

September können die Dresdner mit einem prämierten Audio-Führer über die Bürgerwiese schlendern, den Schüler des dortigen Gymnasiums entwickelt haben. Die Gymnasiasten hatten für diesen Audioguide "Hör & Sieh!" eigene Tonbeiträge produziert, die den spazierenden Zuhörern einen eigenständigen Rundgang durch die Anlage ermöglichen, bei dem sie an verschiedenen Stationen Informationen bekommen.

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Die Schüler des Gymnasiums "Bürgerwiese" und ihr Schulleiter Jens Reichel freuen sich über den "Pegasus"-Preis, den sie von Kultusministerin Brunhild Kurt (Mitte) bekommen haben.

Quelle: Norbert Neumann

Mit diesem Projekt haben die Jugendlichen nun einen mit 500 Euro dotierten Preis des Schülerwettbewerbs "Pegasus - Schulen adoptieren Denkmale" gewonnen.

Weitere Preise vergab Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) names der Jury für Denkmal-Projekte der Mittelschule im Lossatal und der Integrativ- Kindertagesstätte "Zwergenland" Reuth im Vogtland. "Sich mit Geschichte im eigenen Lebensumfeld zu beschäftigen, soll das Interesse für aktuelle, politische und kulturelle Sachverhalte bei den Schülern wecken. Zudem engagieren sich junge Menschen dann auch später aktiv und verantwortungsbewusst in der Gesellschaft", betonte die Ministerin. "Das Projekt schafft Heimatverbundenheit", freut sich Brunhild Kurth. "Für mich ist es eine Freude, die Schüler bei der Vorstellung ihrer Projekte zu erleben. Das ist Unterricht auf eine ganz andere Art und Weise, wo man sich locker mit Geschichte vertraut machen kann."

Seit 1995 motiviert das Projekt "Pegasus" Schüler, sich mit Denkmalschutz und Denkmalpflege auseinanderzusetzen. Das Landesamt für Denkmalpflege sowie das Innen- und das Kultusministerium fördern diesen Wettbewerb.

Denkmalschutzexperten und andere Fachleute unterstützen und beraten die Schüler dabei. Die Jugendlichen suchen sich im Zuge von "Pegasus" ein denkmalgeschütztes Objekt mit einem besonderen historischen, künstlerischen oder städtebaulichen Wert in ihrer Stadt oder ihrem Bezirk aus. Durch diese "Adoption" des Denkmals setzen sie sich intensiv mit seiner Vergangenheit und Zukunft auseinander. In Gruppen erarbeiten sie daraus ein konkretes Projekt. Der Wettbewerb soll laut dem Wunsch der Initiatoren ein interdisziplinäres, schulart- und standortübergreifendes Lernen junger Sachsen fördern.

Am 14. September folgt die Preisverleihung in Bautzen. Bis 4. Juli 2014 können sich Klassen, Kurse, Lerngruppen und berufsbildende Schulen für die Teilnahme am nächsten Landeswettbewerb für Denkmalschutz bewerben.

Nähere Informationen, wie Klassen an dem Wettbewerb teilnehmen können, gibt es im Internet über die Adresse www.schule.sachsen.de/9201.htm

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.05.2014

DNN

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