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Dresdner Schüler erarbeiten bei Aktionstag „genialsozial“ Geld für soziale Projekte

Dresdner Schüler erarbeiten bei Aktionstag „genialsozial“ Geld für soziale Projekte

Für einen Tag Arbeitsluft schnuppern und obendrein Geld für soziale Projekte in Entwicklungsländern sammeln. Diese Möglichkeit bietet der Aktionstag „genialsozial“, der am Dienstag sachsenweit zum achten Mal veranstaltet wurde.

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Quelle: Stephan Hönigschmid

Allein in der Dresdner Stadtverwaltung und ihren Einrichtungen wurden Arbeitsplätze für 150 Jugendliche der neunten und zehnten Klassen angeboten, unter anderem im Tierheim, in Kindertageseinrichtungen oder im Krankenhaus.

Auch die 15-jährige Melanie Klitscher vom Hülße-Gymnasium machte von dieser Möglichkeit Gebrauch. Sie schlüpfte in einen weißen Kittel und trat für einen Tag ihren Dienst in der Kardiologie des Krankenhauses Friedrichstadt an. „Ich habe heute zum Beispiel Patienten zum EKG oder zum Ultraschall gebracht und außerdem das Essen mit ausgeteilt“, erzählt die Schülerin. Sie habe unbedingt an dem Projekt teilnehmen wollen, weil sie später einmal im medizinischen Bereich arbeiten möchte.

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Die 15-jährige Melanie Klitscher vom Hülße-Gymnasium hatte Freude daran, die Abläufe in der Kardiologie des Krankenhauses Friedrichstadt kennenzulernen. Unter anderem brachte sie Patienten zu Untersuchungen.

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Dennoch ist die Praxiserfahrung für die Schüler nur ein Teil des Aktionstages. Die andere Seite der Medaille betrifft den karitativen Gedanken. Alle Dresdner Schüler, die am Dienstag arbeiten, verzichten auf eine Entlohnung, damit das Geld bedürftigen Menschen in der Dritten Welt zugute kommt.

In diesem Jahr wird die Eerepami Regenwaldstiftung in Guyana gefördert, die sich darum kümmert, dass straffällig gewordene Jugendliche ein zweite Chance bekommen. Außerdem profitiert der Verein Lotus-Kinderheim Chemnitz, der den Bau von Schlafräumen für Mädchen in einem indischen Kinderheim bezahlen möchte. Das dritte Vorhaben betrifft den Bau einer Oberschule für körperbehinderte Jugendliche in Tansania, das vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz initiiert wurde.

Im vergangenen Jahr erarbeiteten Schüler im Rahmen von „genialsozial“ in Dresden 40.000 Euro und in ganz Sachsen 375.000 Euro, teilte die Sächsische Jugendstiftung mit, die den Aktionstag ins Leben gerufen hat. In Dresden waren insgesamt 1850 Schüler im Einsatz, die sich freiwillig für die Teilnahme entschieden haben, während ihre Schulkameraden in die Schule gingen. In diesem Jahr rechne man mit einer vergleichbar hohen Teilnehmerzahl und daher auch mit ähnlich hohen Einnahmen, sagte Markus Menzel von der Sächsischen Jugendstiftung.

Stephan Hönigschmid

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