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Dresdner SPD-Stadtratsfraktion fordert Korrekturen beim Schulnetzplanentwurf

Dresdner SPD-Stadtratsfraktion fordert Korrekturen beim Schulnetzplanentwurf

Unmittelbar vor der ersten Lesung des neuen Schulnetzplanentwurfs am kommenden Montag im bei diesem Thema federführenden Ausschuss für Allgemeine Verwaltung hat die SPD-Fraktion am Donnerstag einen bunten Strauß an Änderungen gefordert.

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Der Dresdner schulnetzplan erntet weiter Kritik.

Quelle: dpa

Die Sozialdemokraten widersprechen in insgesamt 30 Punkten und berufen sich dabei auf die vor einigen Wochen in den Ortsbeiräten geäußerte Kritik.

„Eltern, Schüler und Lehrer fordern zu Recht eine Perspektive, wie man die Herausforderungen einer wachsenden Stadt meistern kann, ohne dabei überfüllte Klassen, lange Schulwege und unsanierte Schulen dauerhaft in Kauf zu nehmen. Der Schulnetzplan leistet dies nicht“, erklärte Lames.

Eine Kernforderung der SPD ist es, die Zahl der Schüler an jeder Grund- und Mittelschule sowie an jedem Gymnasium in mindestens einer Klasse pro Jahrgang auf 25 zu begrenzen, um das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern (Inklusion) zu ermöglichen. „In den übrigen Klassen darf künftig die Zahl von 28 Schülern keinesfalls überschritten werden“, empfiehlt der bildungspolitische Experte der SPD-Fraktion, Stadtrat Martin Bertram.

Seinen Worten zufolge sollen Grund- und Mittelschulen in Dresden generell maximal vierzügig (Parallelklassen eines Jahrgangs) und Gymnasien fünfzügig sein. Der derzeit im Umlauf befindliche Schulnetzplanentwurf der Stadt strebt dagegen zum Beispiel beim Gymnasium in Bühlau die Sechszügigkeit an. Um trotzdem der steigenden Nachfrage zu begegnen, setzen die Sozialdemokraten auf den Bau neuer Schulen. Bei voller Auslastung würden durch ein sechszügiges Gymnasium 1320 Schüler tollen. „Eine Begrenzung ist sinnvoll, um anonyme Großschulen und damit verbundene pädagogische und planerische Probleme zu vermeiden“, betont Lames.

Der SPD-Antrag mit den Änderungswünschen für den Schulnetzplanentwurf sieht unter anderem den Erhalt der 88. Mittelschule in Hosterwitz und zwei Klassen pro Jahrgang in der 74. Grundschule in Gompitz vor. Falls letzteres nur durch zusätzliche Klassenzimmer in mobilen „Container“-Anbauten möglich ist, müsse man dies tun, findet Bertram. Hintergrund sind die gestiegenen Anmeldezahlen der vergangenen Jahre an der auch für die Altfrankener günstig gelegenen 74. Grundschule.

Mit dem Schulnetzplanentwurf ähnlich unzufrieden zeigten sich nach einer Mitgliederversammlung die Grünen. „Der Entwurf stellt auch weiterhin keine der Situation angemessene Planung dar. Klassengrößen zu planen, die über der maximalen für Integration vertretbaren Schülerzahl liegen, sind inakzeptabel“, schimpft Stadträtin Gerit Thomas.

chs

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