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Dresdner Bibliotheken erweitern bald Öffnungszeiten

Dresdner Bibliotheken erweitern bald Öffnungszeiten

Die Städtischen Bibliotheken wollen ihre Öffnungszeiten, die sie wegen Sparvorgaben aus dem Rathaus in den vergangenen Jahren eingedampft hatten, bald wieder erweitern.

Das teilte Bibliotheken-Vizedirektor Roman Rabe mit. Möglich machen dies neue Funkaufkleber, die zunächst im Oktober in der Neustadt, später im gesamten Stadtnetz eingeführt werden und die Ausleihe und Rückgabe von Büchern vereinfachen.

Diese "RFID"-Chips werden neben die Strich-Codes auf die Bücher geklebt und ermöglichen es den Lesern, ganze Bücherstapel an Automaten selbst auszuleihen und zurückzugeben - vielerorts rund um die Uhr. "Wir werden die RFID-Technik in den Jahren 2014 bis 2017 in unserem Netz schrittweise einführen", kündigte Rabe an.

Ursprünglich wollte die Direktion die RFID-Technik erstmals in der geplanten Zentralbibliothek im Kulturpalast einsetzen. Weil sich der "Kulti"-Umbau aber verzögerte, wird nun der Umzug der Bibliothek Neustadt genutzt: Für diese Zweigstelle, die sich bisher in einer zwar schönen, aber engen und nicht behindertengerechten Villa an der Bautzner Straße befindet, errichtet ein privater Investor derzeit in einer Lücke an der Königsbrücker Straße einen Miet-Neubau. Die Neueröffnung ist für Oktober geplant. Als nächstes bekommen im Dezember 2014 die Bibliothek Prohlis und im Februar 2015 die Bibliothek Blasewitz RFID-Automaten.

Weil alte und neue Technik im Filialnetz lange Zeit koexistieren müssen, behalten alle Bücher die gewohnten Strichcodes, bekommen aber zusätzlich Funk- etiketten. Diese können von Automaten auf einen Schlag stapelweise per Funk ausgelesen werden. Die Bücher müssen damit nicht mehr einzeln per Hand gescannt werden. Sprich: Der Leser stellt seinen Bücherstapel künftig vor den Automaten, schiebt seinen Bibliotheksausweis ein und damit sind die Bücher ausgeliehen. Zudem wird es in der neuen Bibliothek Neustadt im Vorraum ein Eingabefach geben, in das man die Bücher schieben und 24 Stunden am Tag zurückgeben kann. Die bisherigen Ausleihtresen sind dann nur noch für Beratung und Probleme zuständig. Die eingesparte Arbeitszeit der Bibliothekarinnen soll aber nicht zum Personalabbau führen, sondern für längere Öffnungszeiten eingesetzt werden, so Rabe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.05.2014

Heiko Weckbrodt

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