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Dresden will Schulbau forcieren - Planer sollen sich zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen

Dresden will Schulbau forcieren - Planer sollen sich zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen

Die Stadtverwaltung hat das Generalübernehmer-Modell für den Bau von Schulen zu den Akten gelegt. Das erklärte Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) im DNN-Interview.

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Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU).

Quelle: Sebastian Kahnert

Damit der Schulneubau trotzdem schneller als bisher erfolgen kann, sollen sich die Planer zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen.

Nachdem der Stadtrat im Juli überraschend dagegen stimmte, den 60 Millionen Euro teuren Neubau des Schulstandortes Tolkewitz im ehemaligen Straßenbahnhof einem Generalübernehmer zu übertragen, wird die Verwaltung keinen neuen Vorstoß in diese Richtung unternehmen, kündigte Lehmann an. „Damit der Schulbau trotzdem effizienter wird, sollen die Planungen so ausgeschrieben werden, dass sich einzelne Planer zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen.“ Nach diesem Modell sollen der Schulstandort Bernhardtstraße und die 76. Grundschule gebaut werden, so Lehmann.

„Wir wollen die Verwaltungsabläufe verkürzen. Der Stadtrat sollte sich auf die entscheidenden Weichenstellungen konzentrieren können“, erklärte der Schulbürgermeister. Die Stadt will bis 2017 rund 550 Millionen Euro in Schulgebäude investieren. Da es dabei immer wieder zu Zeitverzögerungen kommt, müssen bereits in den Haushalt eingeplante Mittel als Haushaltsreste auf die Folgejahre übertragen werden.

Lehmann zufolge werden die Mittelschule und das Gymnasium Tolkewitz nicht – wie ursprünglich geplant – 2017 fertig. Obwohl die städtische Tochter Stesad die Verantwortung für das Vorhaben übernehmen soll, werde das Schulzentrum erst 2018 ans Netz gehen können. „Es ist wenig sinnvoll, einen Schulstandort nach den Herbstferien eröffnen zu wollen“, erklärte Lehmann. Neben dem Platzen des Generalübernehmer-Modells gebe es weitere Faktoren, die zu Zeitverzug führen könnten. So gebe es Altlasten auf dem Gelände, außerdem sei der Abstand zum Friedhof in der Diskussion.

Laut Lehmann liegen die Probleme beim Schulbau nicht nur in der Verwaltung. So habe zum Beispiel die Klage eines Anwohners den Neubau der Sporthalle für das Gymnasium Dreikönigschule ausgebremst. Obwohl die Stadt den Rechtsstreit gewonnen habe, sei der Bau um mehr als ein Jahr verzögert worden.

Schnellerer Schulbau, Amtsmüdigkeit und Dynamo: Das vollständige DNN-Interview mit Winfried Lehmann lesen Sie in der gedruckten ausgabe der DNN vom 10. September und bei DNN-Exklusiv!

tbh

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