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Dresden-Friedrichstadt bekommt neue Grundschule

Dresden-Friedrichstadt bekommt neue Grundschule

An der Fröbelstraße in der Friedrichstraße soll in etwa zwei Jahren eine neue Grundschule entstehen, die bisher nicht im Schulnetzplan eingetragen war. Das sieht ein Vorschlag der Stadtverwaltung vor, der gestern im Verwaltungsausschuss einstimmig durchgewunken wurde.

Mit dem Neubau - Arbeitsbezeichnung: 153. Grundschule - will die Stadt unter anderem auf die dichter werdende Besiedlung in der Friedrichstadt und die steigenden Kinderzahlen reagieren. Denn seit den Bombenangriffen im II. Weltkrieg gibt es viele Baulücken in diesem Stadtteil, die seit dem weitgehenden Abschluss der Hochwasserschutz-Arbeiten nun nach und nach geschlossen werden sollen. So verwies CDU-Stradtrat Jan Donhauser beispielsweise auf die im Areal der ehemaligen Spirituosenfabrik Bramsch zwischen Friedrichstraße und Magdeburger entstehende Siedlung mit Eigenheimen.

Ursprünglich hatte der Schulnetzplan vorgesehen, die steigenden Kinderzahlen in der Friedrichstadt durch einen Ausbau der 48. Grundschule an der Seminarstraße aufzufangen. Diese sollte so erweitert werden, dass dort vier statt bisher zwei Parallelklassen pro Jahrgangsstufe unterrichtet werden können, dann also "vierzügig" statt "zweizügig" ausgelegt sein. Dieser Plan habe sich aber als problematisch erwiesen, betonte Stadträtin Anja Apel (Die Linke). "Dies hätte für viele Kinder recht lange Schulwege bedeutet", sagte sie. Andererseits habe sich bei näherer Planung gezeigt, dass das Außengelände zu klein für solch eine große Grundschule geworden, zudem der Umzug einer Berufsschule und für diese ein recht teuerer Ersatz notwendig gewesen wären.

Die neue Grundschule wird voraussichtlich 2015/16 gebaut, möglicherweise soll auch ein alter Schulbau an der Fröbelstraße mitgenutzt werden. Die genauen Kosten sind noch nicht durchkalkuliert, dürften sich aber wohl nach ersten Schätzungen zwischen acht und zehn Millionen Euro bewegen. Das letzte Wort über das neue Projekt bleibt freilich noch dem Stadtrat vorbehalten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.08.2013

Heiko Weckbrodt

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