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Die vocatium-Messe für Ausbildung und Studium lockt 2100 Schulabgänger mit besonderem Messekonzept

Die vocatium-Messe für Ausbildung und Studium lockt 2100 Schulabgänger mit besonderem Messekonzept

Der Andrang auf die Messestände der vocatium-Dresden Fachmesse für Ausbildung und Studium im Internationalen Congress Center gestern war enorm. Mehr als 2100 Schüler von insgesamt 60 Mittelschulen und Gymnasien hatten sich im Vorfeld für individuelle Beratungsgespräche mit Unternehmen angemeldet - 400 mehr als im vergangenen Jahr. Etwa 50 Vertreter von Hochschulen und Unternehmen wie Siemens, Infineon oder der Ostsächsischen Sparkasse waren vertreten.

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Unter der Aufsicht von Lange&Söhne-Azubi Martin Kloß (18) darf Abiturientin Sophia Pöhl (18) das Uhrwerk einer Taschenuhr montieren.

Quelle: Christian Juppe

"Einzigartig bei dieser Messe ist, dass sich die Schüler nicht nur von Messevertretern berieseln lassen, Info-Broschüren sammeln und Kugelschreiber abgreifen, sondern sich schon im Vorfeld intensiv auf die Gespräche mit den Unternehmen vorbereiten müssen", erklärt Nicole Meinzen, Projektleiterin der Messe. Eigeninitiative und Fragen sind nicht nur erwünscht, sondern erforderlich. Schüler, die sich besonders gut auf ihre Gespräche mit den Institutionen vorbereiten, erhalten nach den Messegesprächen dafür eine Bescheinigung. Diese können sie späteren Bewerbungen beifügen und beweisen, dass sie ihr Messegespräch mit besonderem Engagement gemeistert haben. Schließlich könnte das Unternehmen der spätere Ausbilder und Arbeitgeber sein.

Vier Monate lang ging Projektleiterin Nicole Meinzen von Schule zu Schule, um Schüler über die Bildungsangebote der Aussteller zu informieren. "Die Schüler waren von Anfang an begeistert, es geht ja schließlich um ihre Zukunft. Jedes Jahr bekommen wir zahlreiche positive Rückmeldungen", so Meinzen. "Wir setzen es uns zum Ziel, eine Veranstaltung mit Qualität auf die Beine zu stellen". Und das Konzept trägt Früchte: Jedes Jahr werden auf der Messe zahlreiche Ausbildungsplätze vermittelt. Neben den angemeldeten Schulabgängern kommen auch etliche Interessierte zu einem Spontanbesuch. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Last-Minute-Wand, auf der Ausbildungsplätze und freie Stellen für Kurzentschlossene ausgeschrieben sind.

Einer der vorgestellten Ausbildungsbetriebe ist die Uhrenmanufaktur A. Lange&Söhne. In den zwei Messetagen führen die international anerkannten Uhrmacher insgesamt 36 Schülergespräche. "Die jungen Leute sind allesamt gut vorbereitet und motiviert", freut sich Susann Richter, Leiterin der Lehrausbildung von Lange&Söhne. Insgesamt 20 Ausbildungsplätze hat die Uhrenmanufaktur für das nächste Jahr zu vergeben.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet das IfT Institut für Talententwicklung die vocatium-Messe. Jährlich wächst das Angebot und die Zahl der Anmeldungen steigt. Heute von 8.30 bis 14.40 Uhr haben interessierte Schüler noch die Möglichkeit, sich über Ausbildung und Berufschancen zu informieren. Der Eintritt ist kostenlos.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.07.2014

Juliane Weigt

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