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„Damit es bunt bleibt“ – freie Schulen demonstrieren in Dresden für Gleichberechtigung und schnelle Finanzierung

„Damit es bunt bleibt“ – freie Schulen demonstrieren in Dresden für Gleichberechtigung und schnelle Finanzierung

Sanierte Toiletten, einen Rasen für den Fußballplatz und eine neue Mensa – das sind nur drei der vielen Wünsche, die Schüler am Mittwoch vor dem Kulturministerium vorgetragen habe.

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Quelle: Julia Vollmer

Rund 800 Kinder und Jugendliche von freien Schulen haben während der Kundgebung ihre Wunschzettel an Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) übergeben. Symbolisch überreichten die Schüler noch Äpfel und einen Korb mit „schwer zu knackenden“ Nüssen an die Ministerin.

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800 Schüler demonstrierten für die Gleichberechtigung der freien Schulen

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„Ich wünsche mir, dass unsere Schule genauso viel Geld erhält, wie die staatlichen Schulen. Dann könnten unserer Lehrer besser bezahlt werden“, erzählt Johanna. Paul von der Dresdner Laborschule wünscht sich, dass die Sanitäranlagen seiner Schule endlich saniert werden. Die Schüler demonstrierten für eine Neuregelung der Finanzierung für die Privatschulen - gemäß dem jüngsten Urteil des Landesverfassungsgerichtes.

Demnach muss das Land die Unterstützung bis Ende 2015 neu regeln, weil die vor drei Jahren von CDU und FDP beschlossenen Einschnitte die Pflicht des Staates zur Förderung dieser Schulen verletzen. Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Schulen in freier Trägerschaft (AGFS) muss jedoch deutlich schneller etwas passieren. Für finanziell schlecht situierte Familien soll eine Möglichkeit geschaffen werden, ihre Kinder vom Schulgeld zu befreien. Dieses liegt bei der Freien Alternative Schule Dresden (FAS) beispielsweise bei 60 Euro pro Monat, bei der freien evangelischen Schule 85 Euro pro Monat für die Grundschule. Geschwisterkinder bekommen oft einen Rabatt. Außerdem demonstrierten die Vertreter der freien Schulen für eine Lehrmittelfreiheit. Aus Dresden war unter anderen Vertreter der Freien Alternative Schule, des Benno-Gymnasium, der Montessorischule und der Natur- und Umweltschule gekommen. Auch die Karl-Schubert-Schule aus Leipzig und die Gastronomie-Schule Hoga aus Dresden hatten Schüler zur Demo entsandt.

Kultusministerin Kurth versprach in ihrer kurzen Ansprache, die Wünsche der Kinder genau zu studieren und ernst zu nehmen. Sie lud die Vertreter der freien Schulen zu einem Runden Tisch am 7. Januar ein

Julia Vollmer

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