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CDU Dresden: Es besteht Konsens, die Mittelschule in Hosterwitz zu erhalten

CDU Dresden: Es besteht Konsens, die Mittelschule in Hosterwitz zu erhalten

Zwei Entwürfe, ein halbes Dutzend Runder Tische und zahllose Diskussionsrunden: Über keinen Schulnetzplan dürfte so intensiv geredet worden sein wie über den aktuellen, den der Stadtrat nun morgen beschließen soll.

Bis zuletzt gibt es Verwirrungen um die 88. Grund- und Mittelschule in Hosterwitz. Skeptiker befürchten, dass die Mittelschule vielleicht doch noch geschlossen werden könnte, so wie es die Stadtverwaltung laut Schulnetzplanentwurf vorsieht. Demgegenüber sprachen sich die Fraktionen im Verwaltungsausschuss in seltener Einmütigkeit für den Verbleib der Mittelschule im Gebäude an der Dresdner Straße in Hosterwitz aus.

Die Eltern der Grundschüler hatten daraufhin gegen die Auslagerung der Grundschule protestiert und stattdessen vorgeschlagen, man solle doch die Mittelschule "in die auf drei Züge erweiterte 62. Mittelschule in Loschwitz zu integrieren". Das Gebäude in Hosterwitz ist bekanntlich zu klein, um beide Schularten zu beherbergen, so dass bereits Container auf dem Hof stehen.

Jan Donhauser, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sagte auf DNN-Nachfrage, dass auch die Christdemokraten nach wie vor die Mittelschule erhalten und die Grundschule im Einzugsbereich verlagern wollen. Darüber bestehe Konsens. "Nach den vielen Gesprächen, die es gegeben hat, können wir doch nicht alles wieder in Frage stellen", fügt Donhauser hinzu. Für die Grundschule gebe es nun zwei Varianten. An der Nussallee einen Neubau zu errichten, sei schwierig. Die Grünfläche liegt im Landschaftsschutzgebiet und müsste ausgegliedert werden. Zweite Möglichkeit sei, die alte Schule in Niederpoyritz zu sanieren. Diese Variante gelte als die wahrscheinlichere von beiden, so Donhauser. Die Stadtverwaltung hält Klassenräume, Freiflächen und Pausenfläche allerdings für zu klein.

Die Zeit drängt jedenfalls: "Sollten sich im Schuljahr 2013/14 wieder zwei 1. und zwei 5. Klassen anmelden, könnten wir zur Not noch einen Container mehr hinstellen, ein Jahr später geht das nicht mehr", sagt der CDU-Politiker. Dann bleibe noch die Möglichkeit, die Klassenbildung für ein Jahr auszusetzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2012

Katrin Richter

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