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Bibliothek SLUB Dresden feiert Jubiläum mit Wagner und Rom-Schau

Bibliothek SLUB Dresden feiert Jubiläum mit Wagner und Rom-Schau

Mit Sonderausstellungen über Richard Wagner und die "Bibliotheca Hertziana" in Rom feiert die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek SLUB in Dresden nun ein rundes Jubiläum: Vor zehn Jahren, am 14. Januar 2003, hat sie ihren international vielbeachteten Neubau am Zelleschen Weg eingeweiht.

Mit Sonderausstellungen über Richard Wagner und die "Bibliotheca Hertziana" in Rom feiert die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek SLUB in Dresden nun ein rundes Jubiläum: Vor zehn Jahren, am 14. Januar 2003, hat sie ihren international vielbeachteten Neubau am Zelleschen Weg eingeweiht. Seitdem ist sie zu den fünf wichtigsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands aufgestiegen.

Von Heiko Weckbrodt

Der rund 100 Millionen Euro teure Wissenschaftstempel mit seinen aufragenden Büchertürmen und dem unterirdischen Lesesaal war seinerzeit nicht unumstritten. Muss eine Bibliothek soviel Geld kosten, fragten damals die Kritiker. Und: Braucht man im Internet-Zeitalter noch so einen großen Lesesaal? Diese Stimmen sind längst verstummt. "Unser großer Lesesaal ist ein Schmuckstück und immer voll", betonte SLUB-Generaldirektor Thomas Bürger. "Die Digitalisierung der Lernwelten und auf der anderen Seite die Möglichkeit, konzentriert zu lesen oder seine kreativen Gedanken schweifen zu lassen, schließen einander eben nicht aus."

Die Investition in die neue SLUB hat sich ausgezahlt, ist Bürger überzeugt: Mit Landesbibliothek und Uni-Bibliothek fusionierten damals zwei bis dahin getrennt arbeitende Einrichtungen, aus über 30 Standorten wurde einer, vor allem aber habe sich die "internationale Sichtbarkeit" der Bibliothek deutlich erhöht. In den vergangenen zehn Jahren registrierte die SLUB über 20 Millionen Besucher und ebenso viele Entleihungen, stieg zu einem der führenden Digitalisierungszentren Deutschlands auf.

Auch in diesem Jahr will Bürger diese Spitzenpositionen ausbauen. Geplant sind unter anderem ein großes Zeitungs-Digitalisierungsprojekt und der Bau eines Sonderlesesaals für internationale Gastforscher mit langen Öffnungszeiten und anderen Sonder-Dienstleistungen.

Aber auch der nichtforschende Dresdner kann am Jubiläum teilhaben: Am 18. Januar öffnet einerseits eine Sonderschau mit Handschriften, Opernbildern und anderen Exponaten von Richard Wagner, außerdem eine Ausstellung über die Geschichte der römischen "Bibliotheca Hertziana" samt einer Fotofokumentation über die Sixtinische Kapelle.

SLUB Dresden, Zellescher Weg 18, Internet: slub-dresden.de

Ausstellung "100 Jahre Bibliotheca Hertziana": Texte, Fotos und Dokumentationen über Geschichte und Forschungsarbeit im Palazzo Zuccari in Rom; Eröffnung 18. Januar, 15 Uhr, mit einer Präsentation im Vortragssaal, danach bis 21. April jeweils Mo.-Sa. 8-24 Uhr und So. 10-18 Uhr in der Galerie am Lesesaal

Wagner-Ausstellung: Handschriften und Originalbriefe von Richard Wagner außerdem Prozessakten; Eröffnung s. o., ab 19. Januar jeweils montags bis sonntags, 10-18 Uhr, in der Schatzkammer des Buchmuseums zu sehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.01.2013

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