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Berufsorientierung in Dresden: Schnittstelle soll Initiativen besser bündeln

Berufsorientierung in Dresden: Schnittstelle soll Initiativen besser bündeln

Die Stadt will mit einer neu geschaffenen Koordinierungsstelle zur Berufs- und Studienorientierung dem Fachkräftemangel in Dresden ein Stück weit begegnen. Laut Projektleiterin Anja Loose handelt es sich um eine Schnittstelle, die den Übergang von der Schule in die Ausbildung, ins Studium oder direkt in den Beruf erleichtern soll.

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Anja Loose leitet die neue Koordinierungsstelle, die dem städtischen Amt für Wirtschaftsförderung angegliedert ist.

Quelle: Martin Förster

Schon jetzt gebe es in der sächsischen Landeshauptstadt zahlreiche Initiativen, die sich dem breiten Feld der Berufs- und Studienorientierung widmen. So bietet zum Beispiel allein das Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur eine Vielzahl an Informationsveranstaltungen. Allerdings stimmen sich die diversen Initiativen mit ihren Angeboten in der Regel untereinander nicht ab.

Das soll sich durch die neue Koordinierungsstelle ändern. "Wir wollen die vielfältigen Angebote transparent machen, die Aktivitäten nachhaltig vernetzen und kontinuierlich weiterentwickeln", betont Loose. "Außerdem sollen Schulen, Unternehmen, Hochschulen und ehrenamtlich Tätige enger in Kontakt gebracht werden."

Die Kommunale Koordinierungsstelle hat ihren Sitz im World Trade Center und ist dem Amt für Wirtschaftsförderung angegliedert. Das dreiköpfige Team mit Anja Loose an der Spitze arbeitet vorerst befristet bis Sommer 2014 und wird mit Fördergeldern des Europäischen Sozialfonds bezahlt. "Damit das Engagement fortgesetzt werden kann, muss die Förderung seitens des Freistaates jedoch über diese Anschubfinanzierung hinaus verstetigt werden", appelliert Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in Richtung Staatskanzlei. Nicht ohne Grund. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften wachse stetig und stelle auch für den Wirtschaftsstandort Dresden eine immer größere Herausforderung dar.

Annett Grundmann, die Vorsitzende des Kreiselternrates, erhofft sich dagegen vor allem für Schüler Verbesserungen. "Die Berufs- und Studienwahl ist meist die erste eigenverantwortlich getroffene Lebensentscheidung junger Menschen, die Eltern kompetent begleiten und ausreichend unterstützen sollten", sagt sie. "Dafür benötigen sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern kontinuierliche, konzentrierte Informationen und feste Ansprechpartner."

iSie erreichen Anja Loose, die Leiterin der kommunalen Koordinierungsstelle zur Berufs- und Studienorientierung, unter der Telefonnummer 488 87 35 oder per E-Mail unter aloose@dresden.de.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.05.2013

Christoph Stephan

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