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Bauarbeiter rücken in 54 Schulen an: Hier Sanierung, da Beseitigung von Flutschäden

Bauarbeiter rücken in 54 Schulen an: Hier Sanierung, da Beseitigung von Flutschäden

Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe: Wenn kein Kind mehr weit und breit in der Schule zu sehen ist, rücken die Bauarbeiter an. In diesem Sommer jedoch dürften es noch einige Elektriker, Zimmerer, Fußbodenleger und Maler mehr sein als sonst.

An insgesamt 54 Schulen müssen sie werkeln. Grund ist das Juni-Hochwasser, das an immerhin zehn kommunalen Schulen Schäden in Höhe von 4,7 Millionen Euro angerichtet hat. Keller und zum Teil auch Erdgeschosse, die unter Wasser gestanden haben, müssen wieder auf Vordermann gebracht werden.

Drei Schulen hat die Flut derart in Mitleidenschaft gezogen, dass die Kinder bis zum gestrigen Tag auf andere Schulen ausweichen mussten. Das betraf die Schüler der 10. Grundschule am Terrassenufer sowie der 95. Grundschule und der 64. Mittelschule, die beide in Laubegast liegen. Ziel sei, dass die Schüler mit Beginn des neuen Schuljahres Ende August wieder in ihrer gewohnten Umgebung lernen können, teilt das Schulverwaltungsamt mit. Allerdings müsse mit Einschränkungen gerechnet werden, vor allem weil die Keller noch austrocknen müssen.

Abgesehen davon beginnen oder laufen bereits Riesenbauprojekte, werden im Moment 22 Schulen für insgesamt 136 Millionen Euro saniert, erweitert und neugebaut. Zu den größten Brocken gehört das Gymnasium Bürgerwiese, das bis Sommer 2014 für 26,5 Millionen Euro neu gebaut werden soll. Gleichfalls in einem Jahr fertig werden könnten das denkmalgeschützte Hans-Erlwein-Gymnasium in Gruna und auch das Marie-Curie-Gymnasium in der Altstadt. Kostenpunkt: 19 Millionen bzw. 22 Millionen Euro.

Bei den Mittelschulen steckt die Stadt mit 14 Millionen Euro das meiste Geld in die Sanierung und Erweiterung der 56. Mittelschule in Trachau. Was die Grundschulen anbelangt, ist der Neubau der 144. Grundschule in Mickten mit 9,7 Millionen Euro am teuersten. Bereits im nächsten Sommer will die Stadt damit fertig sein. Ein Jahr später können auch die Kinder aus der 6. Grundschule an der Fetscherstraße in ihr Schulhaus zurückziehen. Die Sanierung dieses Flächendenkmals wird mit 9,1 Millionen Euro veranschlagt.

An 18 weiteren Schulen stehen nach Informationen der Stadt werterhaltende Maßnahmen für insgesamt 1,9 Millionen Euro an. An der 48. Grundschule in Friedrichstadt beispielsweise wird für 440 000 Euro bis November das Dach erneuert und das Gebäude trockengelegt. Die 82. Grundschule in Klotzsche bekommt für 170 000 Euro neue Fenster und an der 36. Mittelschule in Löbtau werden in diesem Sommer für 360 000 Euro die Sanitäranlagen in der Sporthalle saniert.

Schließlich und endlich sollen weitere fünf kommunale Schulen für insgesamt 1,1 Millionen Euro brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.07.2013

Katrin Richter

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