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Bauarbeiten am Dresdner Gymnasium Bürgerwiese beginnen

Bauarbeiten am Dresdner Gymnasium Bürgerwiese beginnen

"Nach all dem Hin und Her bin ich froh, dass der Neubau endlich in die Gänge kommt", sagt Jens Reichel, Leiter des Gymnasiums Bürgerwiese. Im Sommer 2014 sollen die neue Schule und die Sporthalle an der Gret-Palucca-Straße fertig sein.

Von Katrin Richter

26,6 Millionen Euro veranschlagt die Stadt. Fördermittel gibt es keine. Sechs Parallelklassen pro Jahrgang wird es geben. Maximal 1340 Gymnasiasten sollen die Schule später einmal bevölkern. Im Moment lernen Reichel zufolge 350 Schüler von der 5. bis zur 8. Klasse. Das Gymnasium war erst 2008 gegründet worden. Das benachbarte alte Gebäude - ehemalige Sportmittelschule -, in dem die Gymnasiasten jetzt lernen, soll erhalten bleiben.

Der Abriss des alten Gebäudes :

Die Bauzäune stehen seit Anfang dieses Monats. Der Abbruch hat begonnen: Die Bauleute sind gerade dabei, das Gebäude des ehemaligen Sportgymnasiums zu entkernen, sprich, unter anderem Heizung und Türen herauszureißen. Später sollen die alte Mensa und die marode Turnhalle folgen. Der eigentliche Abriss beider Bauten soll nach Informationen von Falk Schmidtgen, dem Leiter des Schulverwaltungsamtes, in den kommenden Tagen beginnen. Auch die alten Keller müssen beseitigt und die Gruben wieder verfüllt werden. Das neue Gymnasium Bürgerwiese erhält nur eine Teilunterkellerung.

Vor dem Krieg standen auf dem 28 200 Quadratmeter großen Gelände, das von der Park-, der Gellert- und der Gret-Palucca-Straße sowie vom Lennéplatz begrenzt wird, mehrere Villen. Sie sind 1945 zerstört worden, ihre Keller hat man aber nicht beseitigt, sondern nur verfüllt. Deshalb rechnen die Bauleute noch mit der einen oder anderen Überraschung. Bis Ende Juni soll der Erdbau beendet sein. Am 1. Juli beginnt der Rohbau, ab September werden die ersten Wände für das Erdgeschoss des neuen Gymnasiums hochgezogen. Die Sporthalle folgt zwei Monate später.

Das neue Gymnasium :

Das viergeschossige Schulgebäude bekommt seinen Hauptzugang aus Richtung Lennéplatz. Dort fahren die Straßenbahnlinien 9, 10, 11 und 13 sowie die Buslinie 75. Im Erdgeschoss werden Aula, Mehrzweckraum, Mensa und Bibliothek unterkommen. Eine Treppe im Foyer, drei weitere Treppenanlagen und ein Aufzug führen in die oberen Etagen. Alle Fachkabinette werden im mittleren Gebäudeteil, die Klassen- und Kursräume in den Seitenflügeln und die Verwaltung zentral oberhalb des Haupteingangs Platz finden.

Die neue Sporthalle :

Die Dreifachsporthalle bekommt 550 Zuschauerplätze und ist als Trainings- und Wettkampfanlage für Volleyball bis zur Bundesliga vorgesehen. Es gibt fest installierte und bewegliche Zuschauerplätze.

Die Sport- und Pausenanlagen :

Zu den Sportfreianlagen gehören eine 100-Meter-Laufbahn, eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage, eine Gymnastikwiese und ein Kleinspielfeld. Und weil das Gymnasium das sportliche Profil anbietet, gibt es ein Beachvolleyballfeld.

Die alte Sportmittelschule :

Bis 2007 war die Sportmittelschule in dem Bau aus dem Jahre 1962 untergebracht. Heute teilen sich Gymnasium Bürgerwiese und Schülerrechenzentrum das Haus. Das soll auch künftig so bleiben. Und nicht nur das: Weil die alte Sporthalle abgerissen wird, müssen die Schüler die ehemalige 126. Grundschule für den Sportunterricht und wegen der Raumnot auch für andere Unterrichtsfächer nutzen. Die "126." liegt etwa fünf Kilometer entfernt und bedeutet "eine echte logistische Herausforderung für uns", urteilt Schulleiter Reichel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.01.2012

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