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Auch ohne Abi zum Doktorhut - 168 Dresdner Schüler wurden mit dem "Juniordoktor"-Titel ausgezeichnet

Auch ohne Abi zum Doktorhut - 168 Dresdner Schüler wurden mit dem "Juniordoktor"-Titel ausgezeichnet

Am Wochenende sind insgesamt 168 erfolgreiche Absolventen des Juniordoktor-Programms mit dem Juniordoktor-Titel des Netzwerks "Dresden - Stadt der Wissenschaften" ausgezeichnet worden.

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Von insgesamt 350 Teilnehmern erlangten 168 stolze Juniordoktoranden den begehrten Titel.

Quelle: Ralf U.Heinrich

Bei einer feierlichen Veranstaltung im Trefftz-Bau auf dem Campus der TU Dresden erhielten die frisch gebackenen Juniordoktoren in Anwesenheit ihrer Eltern, Geschwister und Freunde ihre Doktorhüte und Urkunden. Erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Dr. Ulf Seyfert, Leiter Forschung und Entwicklung der Von Ardenne GmbH, und Juliane Schmidt, Leiterin der Geschäftsstelle des Aufsichtsrates des Uniklinikums, überreichten die Preise an die jungen Wissenschaftler.

"Warum ist der Himmel blau?", "Warum ist Blut rot?" oder "Kannst du mit deinem Handy ein Spiegelei braten?" - diesen und weiteren Fragen konnten die rund 350 Teilnehmer im Laufe des Schuljahres 2013/2014 auf den Grund gehen. Insgesamt 32 Dresdner Einrichtungen aus Bildung, Kunst, Kultur sowie Wissenschaft und Wirtschaft luden zu einem anspruchsvollen Programm mit 93 Stationen ein. Im Rahmen dieser Programme gab es Vorträge, Experimente oder Führungen - so konnten die jungen Wissenschaftler Experimente mit dem Laser durchführen, lernen wie eine Software entsteht und einen Roboter programmieren. Bildungsträger aus dem wissenschaftlichen Bereich wie das Fraunhofer Institut oder Max-Planck-Institut haben sich einiges einfallen lassen, um die jungen Doktoranden spielerisch an die Wissenschaft heranzuführen. Insgesamt sieben Stationen musste jeder Schüler erfolgreich meistern, um am Ende mit dem begehrten Titel ausgezeichnet zu werden.

"Mit dem Juniordoktor wollen wir die Neugier unserer zukünftigen Fach- und Führungskräfte wecken", betonte Hilbert. "Die Region Dresden braucht gut ausgebildete und engagierte Nachwuchskräfte, um der erfolgreichen Entwicklung als internationaler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiteren Auftrieb zu verleihen. Daher wollen wir den Juniordoktor schrittweise ausbauen, so dass noch mehr junge Menschen daran teilnehmen können und sich einen Eindruck von den faszinierenden Arbeitsmöglichkeiten in Forschung und Technik machen können", sagte der Wirtschaftsbürgermeister.

Ziel der Initiatoren war es, Schüler schon früh für Wissenschaft zu begeistern und zu zeigen, was Dresden in puncto Wissenschaft und Wirtschaft zu bieten hat. Besonders für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sollen Schüler geworben werden. Besonders erfreulich: Gut die Hälfte der aktuellen Titelträger sind Mädchen und junge Frauen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.09.2014

Juliane Weigt

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