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Architekturstudenten demonstrieren mit Holzkreuzen gegen Leitung der TU Dresden

Architekturstudenten demonstrieren mit Holzkreuzen gegen Leitung der TU Dresden

Mit Holzkreuzen haben Dresdner Architekturstudenten gegen eine Entscheidung der TU-Leitung demonstriert. Diese will den Studenten anders als versprochen doch nicht den Umzug in den Fritz-Foerster-Bau ermöglichen, weil sie das Gebäude plötzlich für die eigene Verwaltung beansprucht.

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Architekturstudentin Sandy Klemm schlägt ein Holzkreuz ein. Die TU-Studenten demonstrieren damit gegen eine Entscheidung der Uni-Leitung, der Fakultät doch nicht den Einzug in den Fritz-Foerster-Bau zu erlauben.

Quelle: Uwe Hofmann

Die den Studenten angebotene Alternative, ein altes Bürogebäude an der August-Bebel-Straße, lehnen die Studenten als ungeeignet ab.

Mit der Aktion, bei der die Studenten ihre Hoffnungen auf bessere Studienbedingungen und ihr Vertrauen in die Universitätsleitung symbolisch beerdigten, soll Druck für die Verhandlungen aufbauen, die derzeit hinter den Kulissen laufen.

Dabei sind die Argumente der angehenden Architekten durchaus gewichtig. "Im Moment gibt es vor allem beim Bau von Modellen und der Arbeit mit großformatigen Plänen Probleme", sagt Martin Klug. Die dafür benötigten großen Arbeitssäle sollten eigentlich im Fritz-Foerster-Bau eingerichtet werden, im Alternativgebäude an der August-Bebel-Straße sei das nicht möglich. Das würde bedeuten, dass die Studenten weiter wie bisher zu Hause ihre Modelle bauen müssten und sie zu den Konsultationen bei ihren Seminarleitern schleppen müssten. "Der Fritz-Foerster-Bau ist ein Arbeitsgebäude, das nach den Plänen der Universitätsleitung in ein Verwaltungsgebäude umgebaut werden muss. Das Gebäude an der August-Bebel-Straße ist ein Bürogebäude, aus dem ein Arbeitsgebäude werden soll. Das können wir nicht nachvollziehen", sagt Architekturstudent Klug.

Immerhin ein Argument der Verwaltung kann er verstehen. Der Fritz-Foerster-Bau liegt an der Mommsenstraße und damit unmittelbar auf dem TU-Campus. Das sei für eine effektive Arbeit wichtig, heißt es von der TU-Leitung. Das gelte jedoch für die Architekturstudenten gleichermaßen. "Eine zentrale Verwaltung ist wichtig, eine gute Lehre sehen wir aber als wichtiger an", sagt Klug.

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Mit Holzkreuzen haben Architekturstudenten gegen eine Entscheidung der Universitätsleitung demonstriert. Diese will die Studenten anders als lange versprochen nicht in den Fritz-Foerster-Bau umziehen lassen, weil sie das Gebäude für sich beansprucht.

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An den Studienbedingungen wird sich jedoch so schnell nichts ändern. Eigentlich sollte die Architekturfakultät vor dem nächsten Wintersemester in den Fritz-Foerster-Bau einziehen. Diese Pläne sind wegen der laufenden Gespräche derzeit auf Eis gelegt. In das "Blaue Haus" genannte Gebäude an der August-Bebel-Straße könnte die Fakultät wegen der Umbauarbeiten frühestens in drei Jahren einziehen, so die Studenten.

Uwe Hofmann

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