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Alle Privatschüler einer Klasse in Dresden fallen durch Deutsch-Abitur

Alle Privatschüler einer Klasse in Dresden fallen durch Deutsch-Abitur

An der privaten Euro-Schule in Dresden hat eine komplette Klasse von acht Schülern die Hauptprüfung im Fach Deutsch für die Fachhochschulreife im ersten Versuch nicht bestanden.

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Acht Schüler einer Klasse einer Dresdner Privatschule sind allesamt durch die Deutsch-Abiturprüfung gefallen. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Im konkreten Fall erheben die Schüler zudem den Vorwurf, ihr Deutschlehrer habe keine Zulassung gehabt und sie unzureichend vorbereitet, heißt es in dem Artikel von „Focus Online“. „Die Vorwürfe sind nicht gerechtfertigt“, entgegnet Adelheid Bellmann, Leiterin der Berufsfachschule an der Dresdner Euro-Schule gegenüber DNN-Online.

Zwar rasselten die Schüler allesamt durch die Prüfung, der Lehrer sei jedoch absolut qualifiziert. Aufgrund eines Personalwechsels habe die private Einrichtung, die 2010 zugelassen wurde, zu Beginn des Schuljahres in Dresden eine neue Lehrkraft eingestellt. „Das haben wir auch korrekt der Bildungsagentur angezeigt“, so Bellmann. Die sächsische Bildungsagentur, die als Aufsicht für private Schulen zuständig ist, bestätigt diese Sicht der Dinge.

„Die Lehrkraft hat nachweislich eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung und langjährige Erfahrungen an der Berufsfachschule“, heißt auf Anfrage. Die Schüler hätten im Verlauf des Jahres keine Beschwerden gemeldet. Erst nachdem die erfolglosen Ergebnisse der Prüfung vorlagen, hätten sie den Kontakt gesucht. Der Lehrer habe entgegen dem Medienbericht bereits Schüler im Fach Deutsch unterrichtet und sei fachlich geprüft. „Mit ihm gab es überhaupt kein Problem“, stellt Bellmann weiter klar.

Auch anonyme Umfragen vor den Prüfungen hätten ergeben, dass die Schüler vorbereitet und mit dem Unterricht zufrieden seien. Auch Hospitationsbesuche und Kontrollen seien reibungslos abgelaufen. Eigentlich sollen die Betroffenen, die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, innerhalb von ein oder zwei Jahren ihre Fachoberschulreife nachholen. Die berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule (FH). „Ich weiß nicht, was die Schüler bewogen hat diesen Weg zu gehen. Sie hätten stattdessen zuerst mit uns sprechen sollen“, so Bellmann. Die Schüler können nun im September an einer Wiederholungsprüfung teilnehmen. Die Bildungsagentur hat ihnen zudem angeboten, den Ausbildungsgang an einer öffentlichen Schule zu wiederholen.

dbr

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