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Ärger mit Stadtverwaltung: Stadtratsfraktionen fordern die Einhaltung des Schulnetzplans

Ärger mit Stadtverwaltung: Stadtratsfraktionen fordern die Einhaltung des Schulnetzplans

Im kommenden Schuljahr wird das Vitzthum-Gymnasium in Dresden erneut fünf neue fünfte Klassen aufnehmen müssen. Das sorgt sowohl bei den Eltern wie auch den Stadträten für erheblichen Unmut.

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Quelle: dpa

Im Dresdner Schulnetzplan hatte der Stadtrat beschlossen, dass dieses Gymnasium bis zum Abschluss aller Baumaßnahmen zur Erweiterung und Umbau des Schulgebäudes nur vier-zügig geführt wird.

In einem gemeinsamen Antrag fordern nun die Fraktionen der CDU, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP/Freie Bürger die Vierzügigkeit auch künftig unabhängig der Gesamtplatzkapazität zu gewährleisten. Der interfraktionelle Antrag soll sicherstellen, dass der Stadtrat bei einer beabsichtigten Veränderung der Festlegungen der Schulnetzplanung einbezogen wird. 

„Die Eröffnung des Gymnasiums Prohlis mit zwei Klassen zum Schuljahr 2016/2017 könnte eine Entspannung für alle Dresdner Gymnasien bringen. Wichtig ist diese Schule für den Stadtteil und gesamten Dresdner Süd-Osten“, heißt es von den Fraktionen. Es sei nicht akzeptabel, Fachkabinette als zusätzliche Klassenzimmer zu nutzen. Ohne das Gymnasium Prohlis erhöhe sich außerdem der Druck auf alle anderen gymnasialen Klassen weiter. 

„Es wird ein Problem im Bereich Inklusion geben. Schon im kommenden Schuljahr müssen alle Klassen an Gymnasien bis zum Maximum aufgefüllt werden. Dies bedeutet einen Rückschritt in Dresden bei der Integration von Kindern mit Handicap“, so die bildungspolitische Sprecherin der Grünen Ulrike Caspary. Die Bildungspolitikerin Heike Ahnert (CDU) ergänzt: „Wir sind uns einig, dass wir zur Entlastung und Verbesserung der Lernbedingungen an den Gymnasien in unserer Stadt die Platzkapazität erhöhen müssen.“ „Unabhängig von der Schulform sind wir als Stadträte eine der ersten Anlaufstellen verärgerter Eltern. Wir müssen Entscheidungen erklären, auf die wir gegenwärtig keinen Einfluss mehr nehmen können, weil wir erst informiert werden, wenn es für sinnvolle Änderungsvorschläge zu spät ist, so beim Vitzthum-Gymnasium oder der Oberschule in Weixdorf.  Das ist für uns nicht hinnehmbar“, ärgert sich Ahnert.

Julia Vollmer

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